Rebic sieht Rot, Ronaldo patzt: Juve zittert sich ins Finale

Der Ball rollt wieder in Italien - und der Re-Start des Calcio hatte es direkt in sich!

Schon in der ersten Halbzeit der Pokalpartie zwischen Juventus Turin und dem AC Mailand überschlugen sich die Ereignisse.

CR7 verschießt Elfer - Rebic sieht Rot

Keine Viertelstunde war das Halbfinal-Rückspiel der Coppa Italia alt, da stand Juve-Superstar Cristiano Ronaldo am Elfmeterpunkt bereit zum Einnetzen.

Milan-Außenverteidiger Andrea Conti hatte zuvor im Strafraum den Ball mit der Hand gespielt, nach VAR-Überprüfung gab es den Strafstoß für die Alte Dame.

Allerdings hatte Milan Glück im Unglück: CR7 traf gegen Keeper Gianluigi Donnarumma im Milan-Tor nur den linken Pfosten und vergab die große Chance zur Führung (16. Minute).

Juve dank Auswärtstor im Finale

Doch damit nicht genug: Im direkten Anschluss an diese Szene flog Milans Ante Rebic nach einem Kung-Fu-Tritt mit Rot vom Platz (17.). Der Kroate wollte einen langen Ball abfangen, sprang dabei aber mit gestrecktem Bein in Juve-Verteidiger Danilo.

Mit Ronaldo und Rebic standen zu diesem Zeitpunkt ausgerechnet die beiden Protagonisten aus dem Hinspiel im Mittelpunkt.

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Rebic hatte Milan am 13. Februar nach einer Stunde in Führung gebracht, CR7 hatte - ebenfalls per Elfmeter - in der Nachspielzeit für den Ausgleich sorgen können.

"Auch die Großen machen mal Fehler"

Nach der hitzigen Anfangsphase beruhigten sich die Gemüter schnell wieder. Milan schaffte es auch zu zehnt, Ronaldo und Co. vom Toreschießen abzuhalten - doch auch die Rossoneri trafen nicht.

Am Ende stand ein 0:0, das Juventus dank der Auswärtstor-Regel den Einzug ins Finale brachte.

"Für uns war wichtig, das Finale in Rom zu erreichen. Trotzdem waren es heute ungewohnte Emotionen ohne Publikum", sagte Juves Abwehrchef Leonardo Bonucci. Und Angesprochen auf den Fehlschuss von Ronaldo: "Auch die ganz Großen (Ronaldo) machen mal Fehler."