Zentimeter-Drama beim Hürdenlauf

Bitteres wie kurioses Aus für Anne Zagré bei der Leichtathletik-WM 2022 in Eugene!

Weil die Hürdensprinterin während ihres Vorlauf von der gestürzten US-Amerikanerin Nia Ali behindert worden war, durfte die Belgierin danach noch einmal ganz allein über die 100 Meter Distanz starten.

Doch dann wurde es verhängnisvoll, geriet die zweite Chance zum Desaster: Zagré spulte ihren Sololauf bis zur letzten Hürde souverän, doch dann blieb sie hängen - und ging selbst zu Boden, und das Zentimeter vor dem Ziel.

Fatale Folge: Die 32-Jährige, die im Kampf gegen die Zeit 13,12 Sekunden hätte unterbieten müssen, um im Feld der Lucky Loserinnen weiterzukommen, kullerte mehr oder weniger über die Linie und beendete so das Rennen alles andere als aufrecht.

Am Ende blieben 14,09 Sekunden zu wenig, und Zagré blieb am Boden zerstört zurück.

Die persönliche Bestzeit der 32-Jährigen und gleichzeitig belgischer Rekord liegt übrigens bei 12,71 Sekunden - aufgestellt schon 2015.

Sechs Jahre zuvor war Zagré U20-Europameisterin geworden.

Deutsche Athletinnen waren beim jetzigen Hürdensprint nicht am Start.

Dafür war der Frauen-Staffel um Gina Lückenkemper am Sonntag mit Bronze überraschenderweise, die erste Medaille für „Team D“ gelungen.

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.