Kuriose Elfer-Aktion! Legende lästert über Chelsea-Keeper

Der FC Chelsea verliert deutlich gegen Manchester City und scheidet aus dem FA-Cup aus. Blues-Torwart Kepa will Julián Álvarez bei einem Elfmeter verunsichern, scheitert aber. Englands Rekordtorschütze zieht einen interessanten Vergleich.

Kepa Arrizabalaga bediente sich aus der Psychotrick-Kiste, um Julian Alvarez zu verunsichern. (Bild: Naomi Baker/Getty Images)
Kepa Arrizabalaga bediente sich aus der Psychotrick-Kiste, um Julian Alvarez zu verunsichern. (Bild: Naomi Baker/Getty Images)

Im FA-Cup traf der FC Chelsea auf Manchester City. Die Blues schieden in der dritten Runde deutlich mit 0:4 aus.

Für Aufregung sorgte ein Elfmeter in der 30. Minute, den Kai Havertz verursachte. Argentiniens Weltmeister Julián Álvarez legte sich den Ball zurecht, als Chelseas Torhüter Kepa Arrizabalaga versuchte den Stürmer zu verunsichern, indem er mit diesem sprach.

Verglichen mit Argentiniens Torhüter Emiliano Martínez bei der Weltmeisterschaft, belächelte Gary Lineker belächelte die Aktion des 28-Jährigen. Der ehemalige englische Stürmer sagte: „Was ist damit, hey? Ich denke, Álvarez sagt wahrscheinlich: „Kumpel, ich habe gerade eine Goldmedaille bei der Weltmeisterschaft gewonnen. Ich mache mir keine Sorgen um dich.“ Es kam auch der Vergleich zu Argentiniens Torhüter Emiliano Martínez bei der Weltmeisterschaft auf.

Fans pfeifen Blues bereits zur Halbzeit aus

Linekers Kollege Micah Richards, der zu früheren Zeiten für Manchester City auflief, antwortete prompt: „Nicht ganz Martinez, oder?“. Daraufhin fand Englands Rekordtorschütze einen Vergleich für Arrizabalaga: „Poundshop Martínez (Billige Kopie von Martínez)“!

Arrizabalaga kassierte bereits zur Halbzeit drei Tore. Neben dem verwandelten Elfmeter zum 2:0 von Alvarez traf Riyad Mahrez zur Führung sowie Phil Foden zum zwischenzeitlichen 3:0. In der zweiten Hälfte traf Mahrez per Elfmeter zum 4:0 Endstand.

Die Blues, die zur Halbzeit deutlich hinten lagen, wurden von den mitgereisten Fans ausgepfiffen. Trainer Graham Potter, der erst im September übernahm, forderte Zusammenhalt, sowohl vom Team als auch von den Fans.

Potter: „Schlechtester Gegner, gegen den man spielen kann“

„Dieser Gegner ist wahrscheinlich der schlechteste, gegen den man spielen kann, wenn es einem nicht gut geht“, sagte Potter und fügte hinzu: „Sie können dich so aussehen lassen, als würdest du nicht rennen und es nicht versuchen.“ Die Ergebnisse seien in dem kurzen Zeitraum nicht posititv gewesen.

„Man kann Ausreden erfinden, nach Gründen suchen oder sagen, dass es nicht gut genug ist. Beides ist richtig“, sagte der 47-Jährige. Er könne die Frustration der Fans verstehen und respektiere das. Es würde immer andere Meinungen und Kritik geben, weil die Ergebnisse nicht positiv seien. „Wir müssen zusammenbleiben, uns gegenseitig unterstützen und ich bin sicher, dass wir die Unterstützung der Fans bekommen, wenn sie gute Ergebnisse sehen.“

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