Kurioser Test für Tokio 2020

Sportinformationsdienst
Sport1

Die Organisatoren der Olympischen Sommerspiele 2020 in Tokio gehen im Kampf gegen die Hitze neue Wege. Den Besuchern der Testwettkämpfe an der Kanustrecke wehte am Freitag Kunstschnee ins Gesicht.

Allerdings flogen statt sanfter Flocken eher kleine Eisstückchen durch die Luft. Das berichtet die französische Nachrichtenagentur AFP.

Tokio leidet seit Wochen unter extremer Hitze und hoher Luftfeuchtigkeit. Ausgerechnet am Freitag fielen die Temperaturen in der japanischen Hauptstadt allerdings erheblich. 

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"Wir versuchen alles, um die Risiken einer solchen Hitzewelle zu minimieren. Wir wollen bei den Zuschauern für Erfrischung sorgen", sagte Taka Okamura vom Organisationskomitee. Bedenken wegen der CO2-Emission der Maschinen wies Okamura zurück.

Ganz reibungslos verlief der Test aber nicht: Die Zuschauer waren innerhalb von Minuten durchnässt, zudem wurde der Boden äußerst rutschig - ein Journalist stürzte daraufhin. 

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