Unaufhaltsamer Wirtz erobert mit Bayer den Celtic Park

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Unaufhaltsamer Wirtz erobert mit Bayer den Celtic Park
Unaufhaltsamer Wirtz erobert mit Bayer den Celtic Park

„Es war eine unfassbare Stimmung“, sagte Wirtz nach dem Abpfiff im Celtic Park bei RTL. Eine Stimmung, von der sich der Shootingstar allerdings in keinster Weise beeindrucken ließ.

Wirtz traf in der 35. Spielminute zum zwischenzeitlichen 2:0 und brachte die Werkself damit früh auf Kurs. Und außerdem baute er seinen Lauf aus. Der Offensivspieler hat nun in den letzten sechs Pflichtspielen immer getroffen. Zur Erinnerung: Wirtz ist 18 Jahre alt. „Es hat einfach Spaß gemacht hier zu spielen. Es läuft im Moment sehr gut, aber das Wichtigste ist, dass die Mannschaft gewinnt. Wenn ich dann Tore machen kann, dann freut mich das sehr“, sagte er.

Bayer hatte da gerade bei Celtic Glasgow mit 4:0 (2:0) gewonnen und damit den zweiten Sieg im zweiten Spiel in der Europa League eingefahren. Kurs K.o.-Phase ist eingeschlagen. 

Wirtz hat dabei einen großen Anteil und das Spiel in Glasgow könnte ein internationaler Durchbruch für den dreimaligen deutschen Nationalspieler gewesen sein. Die Social-Media-Plattformen waren am späten Donnerstagabend voll von Lobhuldigungen rund um das große Talent. Der Tenor: Ein Mann für die Zukunft.

Seoane lobt seine Mannschaft

Piero Hincapié stellte mit seinem Debüt-Tor die Weichen auf Auswärtssieg (25.), ehe Wirtz auf 2:0 erhöhte (35.). Im zweiten Durchgang blieb Lucas Alario eiskalt vom Punkt (58.). Amine Adli sorgte in der Nachspielzeit für den Schlusspunkt (90.+4).

Leverkusens Coach Gerardo Seoane war von der Performance seiner Mannschaft zufrieden.

„Es war der erwartet schwierige Start mit vielen Emotionen von den Zuschauern und Druck von Celtic“, sagte Seoane bei RTL: „Wir waren dann griffig, effizient und zielstrebig. Die Spieler haben das sehr gut umgesetzt. Was wir in den restlichen 80 Minuten angeboten haben, war sehr gut.“

Die Schotten verzweifelten unterdessen am großartig aufgelegten Bayer-Schlussmann Lukas Hradecky. „Er ist unglaublich wertvoll für uns und hat das heute unter Beweis gestellt“, sagte Seoane.

Celtic steht nun mit dem Rücken zur Wand, die erste Partie ging mit 3:4 bei Betis Sevilla verloren. 

Bayer setzt Rolfes-Forderung um

„Wir wollen in die K.o.-Runde einziehen und Donnerstag einen weiteren Schritt dahin machen. Wir sind gut vorbereitet“, hatte Bayer-Sportdirektor Simon Rolfes dem SID vor dem Abflug am Mittwoch selbstbewusst gesagt. Die Reise nicht antreten konnte Neuzugang Robert Andrich aufgrund eines Infektes.

Bayer setzte Rolfes‘ Forderung vor knapp 60.000 Zuschauern im berüchtigten Celtic Park direkt um. Doch der vermeintliche, schnelle Führungstreffer von Lucas Alario zählte wegen einer Abseitsstellung nicht (1.).

In den hektischen Anfangsminuten rettete Nationalspieler Jonathan Tah, der seinen Vertrag am Mittwoch vorzeitig bis 2025 verlängert hatte, im Gegenzug mit einem exzellenten Tackling in höchster Not. Nach der folgenden Ecke verfehlte Callum McGregor nur knapp das Tor von Bayer-Kapitän Lukas Hradecky.

Beide Mannschaften suchten den Weg nach vorne und überbrückten das Mittelfeld schnell. Die besseren Chancen kreierte aber Celtic. Tom Rogic schoss aus der Drehung knapp über die Latte (15.), dann rettete Hradecky zweimal glänzend gegen Kyogo Furuhashi (19.) und Carl Starfelt (20.).

Leverkusen bleibt eiskalt

Das sollte sich aus Sicht der Schotten rächen, denn Bayer wurde griffiger und gefährlicher. Nach einem tollen Zuspiel des formstarken Wirtz fand Flügelflitzer Moussa Diaby im ehemaligen englischen Nationaltorhüter Joe Hart seinen Meister (24.). Eine Minute später war Hart dann bezwungen, als Hincapie einen groben Schnitzer von David Turnbull den Querpass von Mitchel Bakker aus kurzer Distanz verwertete. Vor der Pause erhöhte Wirtz, der im sechsten Pflichtspiel in Folge traf.

Nach dem Seitenwechsel konnten sich die Leverkusener bei Hradecky bedanken, der die Werkself mit weiteren sehenswerten Paraden gegen kämpfende Glasgower vor unnötiger Spannung bewahrte. Bis zum Elfmeter, den der italienische Schiedsrichter Marco Di Bello folgerichtig gab, nachdem Cameron Carter-Vickers einen Schuss von Paulinho mit den Händen abgewehrt hatte, war Bayer abgemeldet.

mit Sport-Informations-Dienst (SID)

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