Darum fehlen Reus und Boateng im EM-Kader

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Darum fehlen Reus und Boateng im EM-Kader
Darum fehlen Reus und Boateng im EM-Kader

Marco Reus und Jerome Boateng finden im deutschen EM-Aufgebot keine Berücksichtigung.

Bundestrainer Joachim Löw erklärt seine Entscheidung.

"Marco und ich hatten ein offenes Gespräch. Wir haben über die gesamte Situation gesprochen, er hatte mich angerufen. Er hat in seiner Karriere oftmals das große Pech gehabt, dass er sich einige Verletzungen zugezogen hat. Über die Jahre hinweg hatte er Zeiten, in denen er viel ausfiel. Er musste sich immer wieder nach oben kämpfen, das hat Spuren hinterlassen. Er ist ein großartiger Fußballer, wenn er so spielt wie in den letzten Monaten, wäre er für jede Mannschaft ein Gewinn”, sagte Löw.

Der Bundestrainer ergänzte: "Er hat mir aber auch gesagt, dass er ein bisschen müde ist und vorsichtig sein muss. Er hat mir offen gesagt, dass für seinen Körper eine Pause gut wäre, um in der neuen Saison fit zu sein. Ich habe ihm gesagt, dass das bei uns nicht möglich ist, da wir viel Energie brauchen. Es war schade, ich muss mich bei Marco aber für seine Offenheit bedanken, das ist nicht selbstverständlich. Wir respektieren die Situation - vor allem aufgrund seiner Geschichte."

Während Mats Hummels und Thomas Müller vom einst ausgebooteten Trio zurückkehren, wird Boateng nicht wieder in den Kreis der deutschen Nationalmannschaft zurückkehren.

Löw über Boateng: Uns Gedanken gemacht

Statt des Comebacks gab es von Löw warme Worte: "Wir haben uns über Jérôme Gedanken gemacht. Ich habe allergrößten Respekt über ihn und habe eine große Meinung. Er hat für Deutschland sehr viel geleistet und hat zuletzt auch bei den Bayern dazu beigetragen, dass sie erfolgreich waren. Wir haben aber viele Spieler, die in der Abwehr gute Leistungen gezeigt haben. Wir haben andere Spieler und daher haben wir uns entschieden, nur Hummels zu nominieren. Das schmälert unsere Meinung von ihm aber nicht, er ist eine großartige Persönlichkeit und ein großartiger Spieler."

Die Aufgaben während der Vorrunde in München sind bemerkenswert schwierig. Die deutsche Mannschaft trifft auf Weltmeister Frankreich (15. Juni), Titelverteidiger Portugal (19.) und Ungarn (23.). (Hier zum Spielplan der Fußball-EM 2021)

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