Löwen straucheln im Titelkampf

Löwen straucheln im Titelkampf
Löwen straucheln im Titelkampf

Die Rhein-Neckar Löwen straucheln im hochspannenden Titelkampf der Handball-Bundesliga (HBL).

Der Tabellenzweite unterlag am Donnerstagabend dem HSV Hamburg mit 32:35 (13:14) und kassierte die zweite Niederlage in Folge. Damit verpassten es die Löwen, den Druck auf Spitzenreiter Füchse Berlin vor dessen Topspiel am Sonntag beim drittplatzierten THW Kiel zu erhöhen.

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Favoritenschreck SC DHfK Leipzig zog in einer hart umkämpften Partie beim HC Erlangen mit 32:36 (17:19) den Kürzeren und verlor erstmals nach zuvor vier Siegen nacheinander. Der Bergische HC gab sich beim 34:24 (16:11)-Schützenfest gegen Schlusslicht ASV Hamm-Westfalen keine Blöße.

Kann Kiel auf die Löwen aufholen?

Vor 8233 Zuschauern konterten die Löwen einen frühen 0:3-Rückstand mit einem 4:0-Lauf, ehe sich die Hamburger wieder mit vier Toren in Serie vorbei schoben - auch dank Ex-Nationalkeeper Johannes Bitter, der zwei Siebenmeter von Routinier Uwe Gensheimer und Nationalspieler Juri Knorr parierte.

In einer über weite Strecken ausgeglichenen Partie zogen die Gäste, bei denen Casper Ulrich Mortensen mit neun Toren und einer hundertprozentigen Wurfquote bester Akteur war, ab der 49. Minute entscheidend davon.

In der Tabelle liegen die Löwen (37:11 Punkte) damit weiter hinter den Füchsen (39:7) und noch vor Kiel (36:8), das aber zwei Spiele in der Hinterhand hat.

Leipzig, das zuletzt mit drei Siegen gegen das Bundesliga-Spitzentrio begeistert hatte, tat sich in einer mehr als hitzigen Partie in Erlangen schwer. Die Sachsen bissen sich am HC, bei dem Sebastian Firnhaber und Nikolai Link bereits nach 13 Minuten mit Roten Karten frühzeitig vom Platz mussten, die Zähne aus und mussten mehr und mehr abreißen lassen.

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