Lübeck-Coach freut sich „tierisch“

Lübeck-Coach freut sich „tierisch“
Lübeck-Coach freut sich „tierisch“

Lukas Pfeiffer konnte nach dem Coup der Pokal-Helden des VfB Lübeck zu Recht jubeln. „Ich freue mich tierisch für die Mannschaft und den Verein“, kommentierte der 31-Jährige, der mit einem Veitstanz die Überraschung nach dem Abpfiff auf dem Platz feierte: „Wir haben jahrelang auf so ein Spiel gewartet, mit einer so tollen Kulisse und einem so großartigen Erlebnis.“

Der Regionalligist aus Schleswig-Holstein hatte den Zweitligisten Hansa Rostock mit 1:0 (0:0) aus dem DFB-Pokal geworfen. "Wir wollten mutig spielen, das hat die Mannschaft einfach richtig gut umgesetzt", sagte Pfeiffer und kündigte eine "grün-weiße Party" an.

Tarik Gözüsirin (78.) erzielte das entscheidende Tor an der Lohmühle. "Das ist ein einzigartiger Moment für mich", meinte der Schütze des goldenen Treffers im NDR.

Dass die Rostocker lange Zeit mehr Chancen besaßen, war zu erwarten gewesen. Von einem Zwei-Klassen-Unterschied war allerdings nichts zu sehen. Der VfB agierte mit viel Laufbereitschaft sehr geschickt und störte immer wieder empfindlich die Offensivbemühungen der Rostocker.

Schon in der vierten Minute besaß der FC Hansa vor 10.351 Zuschauern die große Chance zum Führungstreffer. Nils Fröling scheiterte aber an VfB-Keeper Florian Kirschke. In der 36. Minute hatte Rostocks John Verhoek eine Kopfballchance, doch sein Aufsetzer ging knapp am linken Pfosten vorbei. Neun Minuten später traf Verhoek per Kopf die Latte des Lübecker Tores.

In der 62. Minute machte Rostocks Nils-Jonathan Körber eine gute Chance der Hausherren zunichte, er lenkte einen Schuss von Felix Drinkuth über die Latte. Der VfB konnte schließlich doch jubeln, nach dem Abpfiff stand die ausverkaufte Lohmühle förmlich kopf.

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