"Werde mit zuhauen“: Lückenkemper angriffslustig

"Werde mit zuhauen“: Lückenkemper angriffslustig
"Werde mit zuhauen“: Lückenkemper angriffslustig

Sprinterin Gina Lückenkemper ist bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Eugene/Oregon ins Halbfinale über 100 m eingezogen.

Die 25 Jahre alte Westfälin, die für Berlin startet und in den USA trainiert, lief am Samstagabend in der ersten Runde nach einem schwachen Start noch gute 11,09 Sekunden.

„Es wird morgen ein Hauen und Stechen um die Finalplätze geben, aber ich habe auf jeden Fall vor, da mit zuhauen und mit zustechen“, kündigte Lückenkemper an.

Siegerin in Lückenkempers Rennen wurde die Jamaikanerin Shelly-Ann Fraser-Pryce (10,87), die zuletzt dreimal in Folge Weltmeisterin geworden war.

Olympiasiegerin souverän weiter

Einen Lauf später setzte sich Olympiasiegerin Elaine Thompson-Herah, ebenfalls Jamaika durch, die in 11,15 Sekunden aber nicht den starken Eindruck ihrer Landsfrau hinterließ.

Vorlaufschnellste war die britische Europameisterin Dina Asher-Smith (10,84). Alexandra Burghardt (Burghausen/11,29) schied als Sechste ihres Laufes aus.

Das Halbfinale und das Finale finden am Sonntagabend statt.

Lückenkemper kämpft um Final-Einzug

Die letzte deutsche Medaille im Frauensprint hatte Katrin Krabbe als Weltmeisterin 1991 in Tokio geholt. Zuletzt stand Melanie Paschke 1997 in einem 100-m-WM-Finale, damals wurde die Wattenscheiderin Sechste.

Lückenkemper war 2017 bei der WM in London als erste Deutsche seit Krabbe unter 11 Sekunden gesprintet (10,95), im Halbfinale aber ausgeschieden.

Erst bei der DM in Berlin blieb die Vize-Europameisterin wieder unter der Marke.

Eine Final-Teilnahme für Lückenkemper, die seitdem mit langwieriger Leistungsschwäche zu kämpfen hatte, wäre in Eugene eine Überraschung.

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