Lakers feiern besten Start der Franchise-Geschichte

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Die Los Angeles Lakers bleiben in der NBA weiter das Maß aller Dinge.


Beim 125:103 gegen die Washington Wizards feierten die Lakers bereits den 17. Sieg im 19. Spiel und führen damit weiterhin die Tabelle in der Western Conference an. (Tabelle der NBA)

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Dabei ließ das Starensemble um LeBron James (23 Punkte) und Anthony Davis (26 Punkte) den Gästen aus der Hauptstadt nur in den Anfangsminuten eine Chance, ehe sie die Wizards förmlich überrollten. 

Lakers mit bester Monatsbilanz seit 2000

Mit einem 15:4-Lauf startete Washington, bei denen die beiden Deutschen Moritz Wagner (7 Punkte, 8 Rebounds) und Isaac Bonga (6 Punkte, 3 Rebouns) auf ihr Ex-Team trafen, dabei zunächst optimal in die Partie, die Lakers verzeichneten dagegen bereits nach vier Minuten vier Turnover.

Im Anschluss machte L.A. aber ernst und übernahm mit einem 33:8-Lauf bis zum Ende des Viertels komplett die Kontrolle über das Spiel, die Wizards wirkten hingegen komplett von der Rolle. 

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So lagen die Lakers Mitte des dritten Durchgangs bereits mit 39 Zählern in Führung, nahmen im Anschluss aber ein wenig das Tempo und ihre Superstars vom Parkett. So kam beispielsweise LeBron James am Ende auf gerade einmal 25 Minuten auf dem Feld, auch deshalb konnte Washington das Ergebnis am Ende noch etwas versöhnlich gestalten.

Durch den Erfolg haben die Lakers im November eine Bilanz von 14 Siegen und nur einer Niederlage vorzuweisen. Eine bessere Bilanz in einem Monat hatte die Franchise zuletzt im März 2000, als man 15 Spiele bei nur einer Niederlage gewinnen konnte.

Mit 17 Siegen aus den ersten 19 Saisonspielen haben die Lakers sogar den besten Start der Franchise-Geschichte eingestellt.

Spurs beenden Siegesserie der Clippers

Einen überraschenden Rückschlag musste hingegen Stadtrivale Los Angeles Clippers hinnehmen.


Nach zuvor sieben Siegen in Serie, darunter zuletzt auch der 114:99-Erfolg gegen die Dallas Mavericks, setzte es für die Clippers bei den San Antonio Spurs eine 97:107-Niederlage, was auch daran lag, dass Kawhi Leonard nicht seinen besten Tag erwischte.

Der Finals-MVP der Vorsaison wurde bei seinem zweiten Gastspiel bei den Spurs seit seinem unrühmlichen Abgang im Jahr 2018 mit lauten Buh-Rufen empfangen und bei nahezu jeder Ballberührung davon begleitet, was offenbar nicht komplett spurlos an ihm vorbeiging.

So traf er nur acht seiner 23 Versuche aus dem Feld und kam am Ende lediglich auf 19 Punkte, sieben Assists und sieben Rebounds. "Ich habe mir nichts daraus gemacht. Das hat sich angefühlt wie ein ganz normales Auswärtsspiel", versuchte er die Atmosphäre nach der Partie herunterzuspielen.

Schröder glänzt bei OKC-Sieg

Einen Sieg konnten hingegen die Oklahoma City Thunder gegen die New Orleans Pelicans bejubeln. (Spielplan der NBA)

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Herausragender Akteur auf Seiten von OKC war hierbei Dennis Schröder, der mit 25 Punkten Topscorer seiner Mannschaft war und zudem noch sieben Punkte auflegte und sich zwei Rebounds schnappte. 

Dagegen blieb Daniel Theis bei der 107:112-Niederlage seiner Boston Celtics gegen die Brooklyn Nets blass. In sieben Minuten auf dem Feld gelangen ihm aber immerhin zwei Punkte und drei Rebounds.

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