Lando Norris: McLarens Schwäche sind die langsamen Ecken

Norman Fischer
motorsport.com

McLaren ist aktuell die stärkste Kraft im Mittelfeld und damit auch vor Renault zu finden. Dennoch haben auch die Briten so ihre Schwächen mit dem Auto: Laut Lando Norris sind das 2019 vor allem langsame Kurven. Das habe man auch in Silverstone sehen können, als man in den schnellen Abschnitten von Maggotts und Becketts Renault davonziehen konnte, sie in den langsamen Ecken aber wieder im Heck hingen.

"Langsame Kurven sind im Moment unsere größte Schwäche", sagt Norris. "Daran müssen wir arbeiten, aber das ist nicht so einfach, wie es klingt", so der Brite.

Denn man könne nicht einfach das Auto optimal auf langsame Bereiche einstellen und dafür Highspeed opfern. "Denn selbst damit könnten wir nicht wieder gutmachen, was wir im Moment verlieren", so Norris. Das heißt, dass die Lösung eher langfristig zu suchen ist und nicht einfach am Wochenende erzielt werden kann. "Hoffentlich können wir das über den Winter verbessern."

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Doch wo das Problem genau herkommt, da will er sich nicht festlegen: "Es ist einfach etwas von allem", zuckt er mit den Schultern. "Es ist die generelle Performance. Natürlich gibt es spezifischer definierte Punkte, die ich aber nicht kenne, und auch die Aerodynamik. Ich weiß nur, dass wir in langsamen Bereichen langsam sind. Das Auto rutscht und so - aber den Rest überlasse ich den guten Jungs."

Trotzdem macht sich Norris für die kommenden Rennen keine Sorgen, auch wenn in Hockenheim mit der Haarnadel eine extrem langsame Stelle wartet und dann der Hungaroring kommt, wo eine sehr niedrige Durchschnittsgeschwindigkeit an den Tag gelegt wird.

"Nur weil es ein oder zwei langsame Stellen gibt, heißt das nicht, dass wir schlecht sein werden", sagt er und betont, dass man auch in Österreich gut war - auch wenn die Kurven 1, 3 und 4 langsam waren. "Aber wir müssen daran arbeiten, weil wir dort Zeit verlieren."

Mit Bildmaterial von LAT.

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