Lando Norris: Racing Point liegt vor anderen Mittelfeld-Teams

Norman Fischer
motorsport.com

McLaren-Pilot Lando Norris geht davon aus, dass Racing Point noch vor allen anderen Mittelfeld-Teams liegen wird. "Man hat die drei Topteams, dann hat man Racing Point und dann ist der Rest des Feldes relativ eng beieinander", blickt der Brite auf das Kräfteverhältnis.

Racing Point hatte bei den Testfahrten mit seiner Mercedes-Kopie für Aufsehen gesorgt und überraschend starke Rundenzeiten gezeigt. "Sie sahen sehr konkurrenzfähig aus", muss Norris eingestehen. Wie stark das ehemalige Force-India-Team voraus sei, könne er aber auch nicht sagen. "Ich denke aber, sie haben ein Auto, das überall gut performt."

"Am Ende werden sie entweder weit voraus sein, sich im Kampf befinden oder nur knapp davor sein - ich weiß es nicht", führt der McLaren-Pilot weiter aus. "Aber im Vergleich zum Vorjahr haben sie einen großen Schritt nach vorne gemacht - aber es ist natürlich klar warum", spielt er auf den Vergleich mit dem Vorjahres-Mercedes an.

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Bei Racing Point selbst herrscht vor dem Saisonstart natürlich Zuversicht: "In jedem Jahr sind wir immer im Hintertreffen und versuchen uns zu erholen. Das scheint uns immer nach ein paar Rennen zu gelingen, aber jetzt liegen aufregende Zeiten vor uns", freut sich Sergio Perez. "Wir sind so gut vorbereitet wie noch nie. Und das ist für uns sehr wichtig."

Der Racing Point RP20 besitzt auffällige Gemeinsamkeiten mit dem Mercedes W10

Der Racing Point RP20 besitzt auffällige Gemeinsamkeiten mit dem Mercedes W10 <span class="copyright">Motorsport Network</span>
Der Racing Point RP20 besitzt auffällige Gemeinsamkeiten mit dem Mercedes W10 Motorsport Network

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Auf der anderen Seite des Mittelfeldes rechnet McLaren derweil mit neuer Konkurrenz: "Ich denke, Williams ist viel näher dran", sagt Norris. "Sie sind mit dabei, also müssen wir jetzt auch an sie denken. Es ist nicht mehr so, dass wir sie bei der Strategie nicht beachten müssen", so der Brite. "Wir müssen sie mit reinnehmen und werden gegen sie fahren."

"Es wird nicht einfach, an ihnen vorbeizugehen. Wir müssen uns einfach etwas bewusster sein, dass jetzt ein weiteres Team mit involviert ist", so Norris. "Abgesehen davon wird es aber nicht viel anders sein als im vergangenen Jahr."

Weitere Co-Autoren: Alex Kalinauckas. Mit Bildmaterial von LAT.

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