Langläufer sprinten in Dresden hinterher

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Langläufer sprinten in Dresden hinterher
Langläufer sprinten in Dresden hinterher

Die deutschen Skilangläufer und Skilangläuferinnen haben bei der vorerst letzten Auflage des Heim-Weltcups in Dresden auch in Abwesenheit eines Teils der Weltspitze eine Enttäuschung erlebt und sind ohne Top-10-Platzierung geblieben. Bei den Frauen überstanden zwar immerhin sechs DSV-Starterinnen die Qualifikation, danach schied das Sextett aber geschlossen im Viertelfinale aus.

Beste Deutsche war Anne Winkler (Sayda), die als 13. ihr zweitbestes Karriereergebnis einfuhr und die halbe Olympianorm für Peking abhakte. Victoria Carl (Zella-Mehlis), 2019 WM-Fünfte im Sprint, und die im Vorjahr so starke Laura Gimmler (Oberstdorf) scheiterten als Vierte und Fünfte in ihrem Sechserlauf.

Bei den Männer erreichte kein einziger deutscher Läufer die K.o.-Runde, Anian Sossau (Eisenärzt) kam in der Qualifikation als bester DSV-Athlet auf Platz 38. Dabei war die Topnation Norwegen bei Männern und Frauen nur mit einem besseren B-Team an den Start gegangen.

Wieder keine Fans in Dresden

Der Skilanglauf-Weltcup macht zum fünften Mal Station, ab der kommenden Saison fehlt er im provisorischen Kalender - ein Comeback ist aber nicht ausgeschlossen. Allerdings sind die sogenannten "City-Sprints" in ansonsten schneefreien Großstädten im Hinblick auf die Nachhaltigkeit etwas aus der Mode geraten.

Die Organisatoren in Dresden hatten damit zu kämpfen, dass nun zum zweiten Mal nacheinander aufgrund der Pandemie keine Zuschauer zugelassen waren.

Der zwischen 2002 und 2010 ausgetragene Weltcup am Düsseldorfer Rheinufer war zu Zeiten der goldenen deutschen Langlauf-Generation um Tobias Angerer und Evi Sachenbacher zeitweise ein Publikumsmagnet.

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