Laporta: Barca hat auch "andere Optionen" als Xavi

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Laporta: Barca hat auch "andere Optionen" als Xavi
Laporta: Barca hat auch "andere Optionen" als Xavi

Die Verpflichtung der Vereins-Ikone Xavi als neuem Trainer ist für den FC Barcelona weiter kein Selbstläufer. Präsident Joan Laporta bestätigte zwar am Freitag, er würde den 41-Jährigen in seiner Amtszeit gerne noch als Barca-Coach sehen. Der katalanische Klub habe aber auch "andere Optionen" bei der Suche nach einem Nachfolger für Ronald Koeman.

Pep Guardiola hat "keine Zweifel", dass sein einstiger Schüler bereit für die große Aufgabe beim arg schwächelnden Traditionsklub ist. Und Laporta betonte: "Ich habe schon gesagt, dass er irgendwann Barca-Coach werden würde, als er (2015) nach Katar gegangen ist." Er wisse aber nicht, wann dies der Fall sein werde.

Der 41-Jährige gilt als Wunschlösung von Klub und Fans, kostet wegen seines bis 2023 laufenden Vertrages beim Al-Sadd FC aber eine Ablöse. Die soll zwar überschaubar sein, Barca aber ist mit über 1,3 Milliarden Euro verschuldet und muss schon Koeman mit zwölf Millionen abfinden.

Er spreche oft mit Xavi und kenne dessen Gedanken sehr genau, berichtete Laporta, "er hat sehr gute Referenzen". Teammanager Guardiola von Manchester City, unter dem Xavi mit Barcelona einst den Weltfußball dominierte, ergänzte: "Er kennt den Fußball, er kennt den Klub, was sehr wichtig ist, und er hat mehr Erfahrung als ich, als ich den Job übernahm."

Nach Koemans Entlassung hat Barcelona Sergi Barjuan, der normalerweise das B-Team betreut, als Interimscoach bestellt. Laut Laporta soll er die Mannschaft am Samstag in der Liga gegen Alaves und am Dienstag bei Dynamo Kiew in der Champions League betreuen. Xavis erstes Spiel könnte am 6. November bei Celta Vigo sein.

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