Last-Minute-Wahnsinn beim HSV

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Last-Minute-Wahnsinn beim HSV
Last-Minute-Wahnsinn beim HSV

Mit einem Last-Minute-Tor ist dem Hamburger SV die nächste Blamage in der 2. Liga erspart geblieben.

Moritz Heyer setzte in der 6. Minute der Nachspielzeit den Ball aus kurzer Entfernung in die Maschen.

Heyer: „Es ist auf jeden Fall verdient“

„ Es ist immer geil, so ein Spiel so kurz vor dem Ende zu gewinnen“, sagte der Torschütze bei SPORT1. „Heute hat man eine Entwicklung gesehen, weil wir zurückgekommen sind. Es ist sehr schön, mit den Fans zu feiern.“

Angesprochen auf seinen Last-Minute-Treffer sprudelte es aus dem 26-Jährigen heraus. „Das ist Wahnsinn, es ist auf jeden Fall verdient. Es ist in letzter Zeit viel auf uns eingeprasselt. Aber wir müssen uns treu bleiben, dann sind wir auf einem richtigen Weg.“

„Wir freuen uns über den Sieg, weil er mehr als verdient war“, sagte HSV-Trainer Tim Walter bei SPORT1. „Wir haben es immer wieder probiert. Bevor wir das Tor geschossen haben, hatten wir nochmal zwei Hundertprozentige. Wir sind immer beharrlich drangeblieben, haben immer weiter geduldig gespielt und haben uns am Ende zurecht belohnt. Von daher bin ich sehr zufrieden mit meiner Mannschaft, weil sie viel Mentalität gezeigt hat.“

Dass seine Mannschaft so lange zittern musste, ärgerte den Trainer letztlich nicht mehr. „Das ist das Salz in der Suppe, dass wir immer dranbleiben und uns auch immer wieder Chancen gegen tiefstehende Gegner herausspielen. Das ist eine ganz hohe Qualität und das macht meine Mannschaft ganz gut.“

Trotz eines späten Elfmetertores von David Kinsombi und einer Überzahl schafften es die Gastgeber zunächst nicht, eine knappe Führung gegen den SV Sandhausen über die Zeit zu bringen.

Ritzmaier sieht Gelb-Rote Karte.

Der 25 Jahre alte Mittelfeldspieler war in der 74. Minute eiskalt vom Punkt und hatte für den bis zu diesem Zeitpunkt verdienten 1:0-Sieg der Hanseaten gesorgt.

Marcel Kittel war zuvor von Erik Zengas Bein getroffen worden, was Schiedsrichter Bastian Denkert als Strafstoß wertete. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der 2. Bundesliga)

Zudem schwächten sich die Gäste noch, weil sich Marcel Ritzmaier die Gelb-Rote Karte nach lautstarken Protesten einhandelte.

In der Schlussphase drängte der SVS den HSV aber trotz Unterzahl immer mehr in die Defensive und kamen in der 88. Minute noch zum 1:1 durch Janik Bachmann. Heyer erlöste dann aber den HSV.

HSV vergibt viele Chancen

Die Gastgeber waren über die gesamte Spieldauer das dominante Team, vergaben aber zahlreiche Chancen. Allein in der ersten Hälfte hätten Robert Glatzel (6.), Tim Leibold (12.) und vor allem Manuel Wintzheimer (18./25.) treffen können.

Auch in der zweiten Hälfte stand Sandhausens starker Torwart Patrick Drewes lange Zeit immer wieder im Weg.

In der Tabelle rückte der HSV auf Platz 8 vor, während Sandhausen auf Rang 16 im Abstiegskampf steckt. (DATEN: Die Tabelle der 2. Bundesliga)

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