Le-Mans-Starterliste: Auch Jan Magnussen schaut in die Röhre

Heiko Stritzke
motorsport.com

Jan Magnussen ist enttäuscht, nicht vom ACO für die 24 Stunden von Le Mans 2020 berücksichtigt worden zu sein. Der Vater von Formel-1-Pilot Kevin Magnussen sagt, dass es "schade" sei, denn: "Das Team hätte alles bereit gehabt."

Der Oreca 07 von High Class Racing, der für Magnussen vorgesehen war, ist vom ACO auf die vierte Position der Warteliste gesetzt worden. Nur bei vier Rückziehern wäre der Ex-Formel-1-Pilot dabei. Das ist insofern überraschend, als dass High Class eigentlich die volle Saison der europäischen Le-Mans-Serie (ELMS) 2020 fahren will.

High Class Racing kann nur den regulären WEC-Boliden in Le Mans an den Start bringen

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High Class Racing kann nur den regulären WEC-Boliden in Le Mans an den Start bringen LAT

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Magnussen war 16 Jahre lang Corvette-Werksfahrer. Der Vertrag lief erst 2019 aus. Danach hat er sich den Prototypen zugewendet und kurioserweise im Alter von 46 Jahren den Rookietest in Bahrain absolviert. Sein Traum ist, mit Sohn Kevin das 24-Stunden-Rennen in Le Mans zu bestreiten.

"Das ist ein interessanter Wendepunkt meiner Karriere", sagt er. "Die LMP2 hat sich zu einer hart umkämpften Klasse entwickelt mit fantastischen Rennautos und starken Teams. Mit High Class Racing nach Le Mans zu gehen, könnte auch der Start einer interessanten Zusammenarbeit sein, die mich in die neue WEC-Topklasse LMDh führen könnte."

Dem ist nun erst einmal ein Riegel vorgeschoben. Magnussen würde erstmals seit 1998 das Rennen verpassen, sollte sein Team nicht noch nachrücken.

Mit Bildmaterial von LAT.

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