Maier meldet sich in Gehaltsdebatte um Neuer zu Wort

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Die Diskussionen um den Wechsel von Alexander Nübel zum FC Bayern nehmen kein Ende.

Nun hat sich die bayrische Torwart-Legende Sepp Maier zu Wort gemeldet – und sein Unverständnis über Nübels Entscheidung kundgetan, den FC Schalke 04 im Sommer ablösefrei in Richtung München zu verlassen.

"Wenn ich so jung bin und eine große Karriere vor mir habe, dann will ich doch spielen und nicht auf der Bank sitzen - egal, wer im jeweiligen Verein die Nummer eins ist", sagte Maier dem Sportbuzzer.

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"Und einen Manuel Neuer wird Nübel sowieso nicht verdrängen können, niemals – außer Neuer verletzt sich. Bis Neuer aufhört, kann es ja noch ein paar Jahre dauern. Das wären in meinen Augen verschenkte Jahre für Nübel", führte der 76-Jährige, der über 500 Mal für den FC Bayern zwischen den Pfosten stand, weiter aus.

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Sepp Maier: Bayern soll Nübel an Schalke verleihen

Da Maier empfiehlt, "immer eine etwas ältere Nummer zwei im Kader zu haben" und Nübels Entwicklung als "eine Unbekannte" betitelt, sieht er eine Ausleihe von Nübel als einzig richtige Variante – am besten zu seinem Noch-Arbeitgeber Schalke 04.

"Dort kennt er das Umfeld und die Mannschaft. Erst kaufen, dann gleich wieder verleihen. Und mit Sven Ulreich hat der FC Bayern weiterhin eine starke Nummer zwei."

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Maier verteidigt Manuel Neuer

Die Debatte um Neuer und dessen angebliche Gehaltsforderungen (20 Millionen Euro im Jahr) im Zuge der Verhandlungen um einen neuen Vertrag, kann Maier derweil nicht nachvollziehen.

"Mein Gott, so sind halt die Zeiten – allein, wenn ich lese, was ein Neymar oder andere verdienen, da wird dir ja schwindelig", erklärte der Weltmeister von 1974.


"Bei Manuel wissen die Bayern, woran sie sind und was sie an ihm haben: einen Weltklasse-Torhüter, auch mit seinen 34 Jahren. Den behalte ich, das Pfund will ich doch nicht verlieren. Dass er so lange wie möglich spielen und dafür die besten Konditionen heraushandeln will, ist sein gutes Recht."

Maier zieht den Vergleich zu einem heutigen Bayern-Vorstand: "Oliver Kahn war bei seinem Karriereende 38 Jahre alt und hat Topleistungen gezeigt. Das Alter ist für mich kein Kriterium, sondern allein die Leistungsfähigkeit."

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