Leichtathletik: Äthiopier Mekonnen gewinnt Hamburg-Marathon

Die äthiopische Lauf-Hoffnung Tsegaye Mekonnen hat sich im Schlussspurt gegen London-Olympiasieger Stephen Kiprotich durchgesetzt und den 32. Hamburg-Marathon gewonnen.

Die äthiopische Lauf-Hoffnung Tsegaye Mekonnen hat sich im Schlussspurt gegen London-Olympiasieger Stephen Kiprotich durchgesetzt und den 32. Hamburg-Marathon gewonnen.

Der erst 21 Jahre alte Afrikaner kam bei schwierigen Witterungsbedingungen mit Hagelschauern und Regen in 2:07:26 Stunden ins Ziel, Kiprotich (Uganda) war fünf Sekunden langsamer. Dritter wurde der Kenianer Jacob Kendagor (2:08:50), der eigentlich nur als Tempomacher gestartet war.

"Es war sehr schwer", sagte Mekonnen, der 2014 überraschend den Dubai-Marathon mit der Weltklassezeit von 2:04:32 gewonnen hatte: "Bei Hagel bin ich noch nie gelaufen." Der deutsche Olympia-Teilnehmer Philipp Pflieger (Regensburg) hatte verletzungsbedingt seinen Start in Hamburg absagen müssen. Der 29-Jährige wollte in der Hansestadt eigentlich seine Bestzeit (2:12:50) angreifen. Bester Deutscher war Marcus Schöfisch als Zwölfter in 2:17:56

Bei den Frauen gewann die ehemalige EM-Dritte Jessica Augusto aus Portugal in 2:25:30 Stunden vor Megertu Ifa (Äthiopien/2:29:47) und Viola Kibiwot (Kenia/2:20:33). Die Hamburgerin Mona Stockhecke lief als Achte in 2:36:36 ins Ziel, verpasste aber die WM-Norm (2:29:30) aufgrund der schwierigen Verhältnisse deutlich.

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