Leipzig bangt um die EM-2024-Bewerbung

Für Jugendspieler des Regionalligisten Lok Leipzig sollte der Einlauf bei RB Leipzig ein einmaliges Spektakel werden. Dazu kam es aber nicht.

Leipzig zittert um seine Bewerbung als potenzieller EM-Spielort 2024. Die Förderung des Amateurfußballs könnte nun zum entscheidenden Knackpunkt werden, wenn die DFB-Präsidiumssitzung am 19. Mai den Kriterienkatalog für die 15 Bewerber veröffentlicht.

Die SportBild berichtet, dass ein voraussichtlicher Punkt des Kataloges - die "nachhaltige Förderung des Amateurfußballs" - den Leipzigern Sorgen bereitet. Demnach bemängelt Sachsens Fußball-Präsident Winkler explizit die Mängel an vielen Sportanlagen, sowie dem Sportentwicklungsplan der Stadt, der bis 2024 nicht einen einzigen Neubau eines Sportplatzes vorsehe.

Leipzigs Verbandspräsident Majetschak wünscht sich laut SportBild unter anderem zehn neue Kunstrasenplätze.

Eine endgültige Entscheidung, in welchen zehn Stadien eine potenzielle EM ausgetragen werden würde, wird das DFB-Präsidium am 15. September dieses Jahres fällen. Zuvor trifft das Bewerbungskomitee bereits eine Vorauswahl.

Die weiteren Bewerber sind: Berlin, Dortmund, Frankfurt, Köln, Gelsenkirchen, Hamburg, Hannover, Kaiserslautern, München, Stuttgart, Düsseldorf, Mönchengladbach, Nürnberg und Bremen.

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