Leipzig verschiebt Bayern-Feier

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Leipzig - Mit einem ungefährdeten Sieg gegen den VfB Stuttgart wahrt RB die theoretischen Titelchancen. Die Leipziger treffen aber erst nach der Roten Karte gegen Ahamada.

RB Leipzig nutzte gegen Stuttgart die lange Überzahl © Imago
RB Leipzig nutzte gegen Stuttgart die lange Überzahl © Imago

Leipzig kann beim BVB Champions League klar machen

Am kommenden Spieltag würde den Leipzigern ein Unentschieden bei Borussia Dortmund zur vorzeitigen Qualifikation zur Champions League reichen.

Für die Meisterschaft bräuchte es jedoch eine kleine Fußball-Sensation. RB spielt noch in Dortmund, zuhause gegen den VfL Wolfsburg und bei Union Berlin. Das Restprogramm der Bayern ist mit Heimspielen gegen Borussia Mönchengladbach und den FC Augsburg sowie einer Auswärtspartie beim SC Freiburg klar einfacher.

Der VfB musste zwar die vierte Niederlage in Folge hinnehmen, hat sein Ziel Klassenerhalt aber längst erreicht und steht auf Platz zehn der Tabelle. 

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Die Gäste aus Stuttgart starteten zwar recht defensiv, ließen aber zunächst nicht viele Chancen der Leipziger zu. Nach nicht einmal einer Viertelstunde warf Ahamada aber den Matchplan von Trainer Pellegrino Matarazzo über den Haufen. Mit offener Sohle ging der Franzose in den Zweikampf mit Haidara und sah von Schiedsrichter Deniz Aytekin zunächst Gelb. Nachdem der sich auf Hinweis des Video-Assistenten die Szene aber noch einmal anschaute, entschied er auf Rote Karte.

Leipzig schnürte die Schwaben fortan über weite Phasen in deren eigener Hälfte ein, kamen aber nur selten zu gefährlichen Abschlüssen. Die beste Chance hatte Christopher Nkunku, der aus zwölf Metern an Gregor Kobel im Stuttgarter Tor scheiterte.

Nagelsmann bringt Upamecano

Zur zweiten Halbzeit brachte Leipzigs Trainer Julian Nagelsmann Innenverteidiger Dayot Upamecano. Der Franzose, der künftig für die Bayern spielt, ersetzte Ibrahima Konaté.

Das Tor aber erzielte Haidara mit einem kraftvollen Kopfball in den rechten oberen Winkel nach Vorlage von Dani Olmo. Aytekin hatte erst 20 Sekunden zuvor die zweite Halbzeit angepfiffen.

Der Widerstand des VfB war zu diesem Zeitpunkt noch nicht gebrochen. Erst nachdem Forsberg einen von Konstantinos Mavropanos an ihm selbst verschuldeten Foulelfmeter verwandelte, strebten die Leipziger dem sicheren Sieg entgegen.

Mit Sport-Informationsdienst (SID)

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