Leipzigs "Mission Viertelfinale" mit Werner von Beginn

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Die gute Nachricht gleich zu Beginn: Das Achtelfinal-Rückspiel der Champions League zwischen RB Leipzig und Tottenham Hotspur findet vor gefüllten Rängen statt.

Die Stadt Leipzig entschied sich in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt und dem Klub dagegen, die Partie als Geisterspiel austragen zu lassen. (Champions League: RB Leipzig - Tottenham Hotspur, ab 21.00 Uhr im LIVETICKER)

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Leipzig kann Historisches schaffen

"Wir sind sehr glücklich darüber. Es wäre natürlich ein Nachteil, wenn Tottenham sein Heimspiel vor Zuschauern ausgetragen hätte und wir nicht", sagte RB-Trainer Julian Nagelsmann.

Stadtsprecher Matthias Hasberg erklärte: "Diese Entscheidung gilt nur für dieses eine Spiel."

Doch sei es drum. Zumindest dieses eine Spiel, das nicht irgendeines ist. Denn Leipzig kann Historisches schaffen. Sollte das Team von Trainer Nagelsmann weiterkommen, wäre es der erste Viertelfinal-Einzug in der Vereinsgeschichte.


Leipzig mit Werner zurück in der Startelf

Für die "Mission Viertelfinale" schickt Nagelsmann auch wieder Hinspiel-Torschütze Timo Werner von Beginn an aufs Feld.

Beim mageren 0:0 in Wolfsburg am vergangenen Wochenende war der Stürmer erst nach einer Stunde eingewechselt worden. Emil Forsberg muss für ihn seinen Platz in der Startelf räumen. Auch Nordi Mukiele kehrt zurück in die erste Elf.

Bei den Spurs sind Lucas Moura, Ryan Sessegnon, Harry Winks, Serge Aurier und Giovani Lo Celso zurück in der Anfangsformation. Burnley-Buhmann und Rekordeinkauf Tanguy Ndombele lässt Starcoach José Mourinho auf der Bank schmoren. Linksverteidiger Japhet Tanganga gibt sein Champions-League-Debüt.

Die Aufstellungen:

Leipzig: Gulacsi - Klostermann, Upamecano, Halstenberg - Mukiele, Laimer, Sabitzer (C), Angelino - Nkunku, Schick, Werner

Tottenham: Lloris (C) - Aurier, Alderweireld, Dier, Tanganga - Sessegnon, Winks - Lo Celso, Lucas Moura, Lamela - Alli


Leipzig mit Sieg im Hinspiel

Die Voraussetzungen für ein Weiterkommen sind gut: Leipzig gewann das Hinspiel in London mit 1:0 - hochverdient durch ein Elfmetertor von Timo Werner, der weitere Großchancen vergab.

Die Spurs versagten, wie auch in den Wochen danach. Auf die Hinspiel-Pleite folgten drei Niederlagen und ein Remis in Liga und FA Cup. Zu wenig für die Ansprüche von José Mourinho, der nach dem Unentschieden beim FC Burnley zum gnadenlosen Rundumschlag ausholte.

"Wir hatten kein Mittelfeld in der ersten Hälfte", sagte der Portugiese, der Rekordeinkauf Tanguy Ndombele zur Halbzeit in der Kabine gelassen hatte. "Ich glaube, wichtiger als die Taktik ist es, Spieler im Mittelfeld zu haben, die den Ball wollen. Die ins Pressing gehen und sich den Ball holen können. Mittelfeldspieler zu haben, die Duelle gewinnen. Das hatten wir nicht."

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