Leon Camier beklagt Schmerzen: Fährt Sandro Cortese in Australien?

Sebastian Fränzschky
motorsport.com

Sandro Cortese pilotiert auch beim WSBK-Test in Portimao die Ducati Panigale V4R des Barni-Teams. Stammpilot Leon Camier kämpft nach wie vor mit den Nachwehen der Schulter-OP, die nach seinem Sturz beim Wintertest in Aragon im November 2019 unausweichlich war. Es gibt Zweifel, dass Camier bis zum Saisonauftakt in Australien richtig fit ist. Kann sich Cortese Chancen ausrechnen, auf Phillip Island für Barni zu fahren?

"Die Genesung läuft gut. Bei einer Schulterverletzung ist es nie einfach, weil es die komplexeste Verbindung im Körper ist", kommentiert Camier im Gespräch mit 'WorldSBK.com'. "Es ist sehr kompliziert und es gibt schnell Probleme. Doch soweit so gut. Der Arzt ist sehr zufrieden mit der Genesung."

Sandro Cortese, Barni Racing Team

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Sandro Cortese, Barni Racing Team <span class="copyright">Gold and Goose / Motorsport Images</span>
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"Ich habe aber nach wie vor ein paar Schmerzen. Je mehr ich trainiere, desto schneller entstehen Entzündungen und Schmerzen", gesteht Camier. "Ich muss ruhig bleiben und es natürlich verheilen lassen, auch wenn ich bereits sehr viele Physio-Einheiten mache, um die Heilung zu beschleunigen."

Bisher kann Camier nur auf wenige Erfahrungen mit der Ducati zurückgreifen. "Ich habe das Gefühl, dass das Motorrad und das Team sehr viel Potenzial haben. Mein Eindruck ist, dass die Maschine recht schwierig zu fahren ist. Es ist nicht einfach. Ich muss auf die Maschine steigen und verstehen, wo wir stehen", bemerkt der Brite.

Leon Camier drehte bisher nur wenige Runden mit der Ducati

Leon Camier drehte bisher nur wenige Runden mit der Ducati <span class="copyright">WorldSBK.com</span>
Leon Camier drehte bisher nur wenige Runden mit der Ducati WorldSBK.com

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Erholt sich Camier innerhalb der kommenden vier Wochen so sehr, dass er in Australien fahren kann? "Das Ziel ist es, zu fahren und körperlich so stark wie möglich zu sein. Ich erwarte nicht, vollkommen fit zu sein", so der Ducati-Pilot.

"Hoffentlich reicht es aus, um die Rennen zu bestreiten und konkurrenzfähig zu sein. Wichtig ist, ruhig zu bleiben. Ich werde vor dem ersten Rennen nicht testen können", bedauert der ehemalige Honda-Pilot.

Am Montagnachmittag entschied sich Camier dazu, doch noch in Portimao einige Runden zu drehen. Das Barni-Team postete am finalen Testtag in Europa ein Bild, das Camier in Lederkombi zeigt.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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