Leonard brilliert! Clippers besiegen Lakers im Stadtduell

Alexandra Müller, Sportinformationsdienst
Sport1

Die Los Angeles Clippers haben im Stadtduell mit den Los Angeles Clippers einen knappen Sieg eingefahren.


In einem spannenden Match setzten sich die Clippers auswärts mit 111:106 durch. Alles voran Kawhi Leonard zauberte eine Gala-Vorstellung aufs Parkett und glänzte mit 35 Punkten, zwölf Rebounds und fünf Assists. Besonders im letzten Viertel drehte der Small Forward auf und hatte mit elf Punkten entscheidenden Anteil am Sieg.

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Auch die Statistiken des 28-Jährigen konnten sich sehen lassen: Elf von 19 Versuchen aus dem Feld und fünf von sieben Würfen von Downtown waren von Erfolg gekrönt. Von der Linie blieb Leonard fehlerfrei.

Clippers egalisieren Rückstand bei Lakers

Obwohl die Clippers zur Halbzeit mit zwölf Zählern zurücklagen und selbst rund sieben Minuten vor dem Ende noch einem Rückstand hinterherliefen, drehten sie die Partie am Ende noch zu ihren Gunsten. "Es fühlte sich fast so an, als würden wir auf den richtigen Moment warten und versuchen, uns einen Lauf zu erarbeiten", analysierte Clippers-Coach Doc Rivers nach dem "Battle of Los Angeles". "Das ist etwas, was man braucht, wenn es gerade nicht läuft. Man muss einfach durchhalten und das haben wir heute getan."


Bei den Lakers war Kyle Kuzma mit 25 Punkten bester Werfer. Superstar LeBron James drehte erst spät auf und schrammte mit 23 Zählern, zehn Assists und neun Rebounds nur knapp am Triple-Double vorbei. Unterstützung gab es von Anthony Davis mit 24 Punkten.

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"Sie wollten es mehr", lautete Davis' Fazit. "Wir haben am Ende viele Fehler gemacht, mentale Fehler - vorne und hinten. Das haben wir verschenkt." Für die Lakers war es bereits die vierte Niederlage in Folge.

Celtics gewinnen bei Raptors

Nationalspieler Daniel Theis und die Boston Celtics haben ihr Weihnachtsduell mit NBA-Champion Toronto Raptors souverän gewonnen.

In Kanada setzten sich die Gäste mit 118:102 durch und festigten durch den vierten Sieg in Serie Platz zwei in der Eastern Conference. Bester Werfer der Partie war Jaylen Brown mit 30 Punkten. Theis erzielte 13 Punkte, dazu sammelte er sechs Rebounds. Nach dem Sieg wartete bereits der Flieger auf die Celtics. "Hoffentlich sind wir abends wieder zu Hause und können Zeit mit unseren Familien verbringen", hatte Theis vor der Partie gesagt.


Am zweiten Weihnachtsfeiertag hat Boston spielfrei, weiter geht es für den Rekordmeister am 27. Dezember gegen die Cleveland Cavaliers. 

Warriors kämpfen sich aus Krise

Den dritten Sieg nacheinander und damit den achten der Saison feierten die Golden State Warriors.

Das dominierende Team der vergangenen Jahre, das durch die langwierigen Verletzungen der Stars Stephen Curry und Klay Thompson weit zurückgeworfen wurde, setzte sich gegen die Houston Rockets mit 116:104 durch. Damion Lee war mit 22 Punkten bester Werfer bei den Warriors. Der Shooting Guard sorgte mit 15 Rebounds zudem für ein Career-High.


"Ich bin dankbar, dass wir gewonnen haben. Aber es gibt immer noch Dinge, bei denen ich das Gefühl habe, dass ich Tag für Tag besser werden muss, um mich als NBA-Spieler voll und ganz zu festigen", gab sich der 27-Jährige selbstkritisch.

Draymond Green drehte vor allem in der zweiten Hälfte auf und verbuchte 16 seiner 20 Punkte nach der Pause. D'Angelo Russell steuerte 20 Zähler bei. Bei den Rockets durfte sich Russell Westbrook mit 30 Punkten und zwölf Rebounds über ein Double-Double freuen. Superstar James Harden blieb mit 24 Zählern für seine Verhältnisse blass.


"Wir hatten eine Menge großartiger Möglichkeiten, die wir nur nicht genutzt haben", sagte der Shooting Guard. "Es ist ziemlich einfach."

Auf Seiten der Warriors war die Freude hingegen groß. "Dieses Spiel hat uns eine Menge bedeutet", sagte Warriors-Coach Steve Kerr.

Embiid führt Sixers zum Sieg

In den "Christmas-Games" der NBA erwischte es auch den Spitzenreiter aus dem Osten der Liga, die Milwaukee Bucks.

Das 109:121 bei den Philadelphia 76ers war die fünfte Saisonniederlage der Bucks (27 Siege). Sixers-Superstar Joel Embiid zeigte mit 31 Punkten und elf Rebounds eine starke Performance. "Viele Leute haben vergessen, wer ich bin. Wenn ich gebraucht werde, bin ich da", sagte der Center hinterher.

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Die 76ers glänzten vor allem von Downtown. Tobias Harris kam auf drei erfolgreiche Dreipunktewürfe, Josh Richardson und Furkan Korkmaz hatten je vier und Embiid steuerte weitere drei bei. Insgesamt standen 21 Dreier zu Buche. Damit stellte Philadelphia einen neuen Franchise-Rekord auf.


Giannis Antetokounmpo, MVP der vergangenen Saison, erwischte nicht seinen besten Tag. Zwar steuerte der Power Forward 18 Punkte und 14 Rebounds bei, war aber nur bei acht von 27 Versuchen aus dem Feld erfolgreich. Von Downtown konnte der 25-Jährige keinen seiner sieben Würfe versenken.

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