Leverkusen will bei Havertz "Fall Werner" vermeiden

SID
Sport1

Bundesligist Bayer Leverkusen will im Falle eines Transfers von Jungstar Kai Havertz (21) im Sommer trotzdem auf den Nationalspieler in der Endrunde der Europa League zurückgreifen, die erst im August stattfindet.

Das sagte Sport-Geschäftsführer Rudi Völler dem Kölner Stadt-Anzeiger.


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Dass die Top-Spieler bis zu einem etwaigen Europacupfinale für ihren Verein antreten, "das ist für mich selbstverständlich, jeder unserer Spieler würde das auch so wollen", sagte der Weltmeister von 1990.

Der Wechsel von Timo Werner von RB Leipzig für 53 Millionen Euro zum FC Chelsea hatte für Schlagzeilen gesorgt, weil der Nationalstürmer auf eigenen Wunsch nicht mehr für Leipzig bei der Finalrunde der Champions League auflaufen wolle. 

Bayer will Transfer-Schallmauer durchbrechen

Der Torjäger möchte sich voll und ganz auf sein neues Engagement bei den Blues konzentrieren.

Das Endspiel der Europa League ist für den 21. August in Köln terminiert. Havertz wird von einigen Klubs aus dem In- und Ausland umworben.


Ob das Ausnahmetalent auch kommende Saison noch in Leverkusen spielt, ist derzeit unklar. Havertz' Vertrag beim Werksklub läuft bis 30. Juni 2022.

Bayer will für Havertz eine Ablöse jenseits der 100-Millionen-Euro-Schallmauer erzielen.

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