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Lewandowski? "Für mich sieht das wie eine Falle aus"

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Lewandowski? "Für mich sieht das wie eine Falle aus"
Lewandowski? "Für mich sieht das wie eine Falle aus"

Der unverhohlene Wechselwunsch von Robert Lewandowski beschäftigt nicht nur die Bayern-Fans, sondern auch die polnische Öffentlichkeit.

Dabei erntet der Mittelstürmer, der am Mittwoch mit Polen einen 2:1-Zittersieg in der Nations League gegen Wales feierte, nicht nur Zuspruch.

So attackiert Andrzej Juskowiak, früherer Stürmer bei Borussia Mönchengladbach und dem VfL Wolfsburg, seinen Landsmann in einem Interview mit der polnischen Sportzeitung Przeglad Sportowy. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Bundesliga)

„Ich sage ganz offen, dass mir Roberts Art, sich von Bayern zu trennen, nicht gefällt“, sagte Juskowiak, der 39 Länderspiele für sein Heimatland bestritt. „Nach so vielen Jahren, in denen es mehr Erfolge und gute Momente als Misserfolge gab, hätte man es auch anders machen können.“

„Lewy hat schon einmal versucht, einen Transfer zu erzwingen“

Juskowiak, der 2009/10 Lewandowski bei Lech Posen trainierte, erinnert an die Wochen im Frühsommer 2019, als der Angreifer mit einem Wechsel zu Real Madrid kokettierte, bevor er doch noch seinen Vertrag in München bis 2023 verlängerte.

„Lewy hat schon einmal versucht, einen Transfer zu erzwingen - vor ein paar Jahren zu Real Madrid“, erklärt Juskowiak. „Damals hat der Spieler den Spekulationen nicht Einhalt geboten, sondern sie angeheizt, wenn auch nur durch den Wechsel des Managers.“ (ÜBERSICHT: Die fixen Transfers aller Bundesliga-Klubs)

Schon vor einigen Tagen hatte sich Lewandowskis früherer Berater Maik Barthel über den Wechselwunsch zu Barca lustig gemacht. „Dein ganzes Leben willst du zu Real Madrid, um später vielleicht beim FC Barcelona zu landen?“, schrieb Barthel bei Twitter - und fügte ein trockenes „Ok“ an.

Dass es „Lewy“ dieses Mal durchzieht, erstaunt Juskowiak - und er vermutet ein abgekartetes Spiel dahinter.

„Für mich sieht das wie eine Falle aus“, sagte der 51-Jährige über die Pressekonferenz, auf der Lewandowski angekündigt hatte, dass seine „Geschichte mit dem FC Bayern vorbei“ sei.

Juskowiak: „Waren ausländische Journalisten im Vorfeld des Trainingslagers der polnischen Nationalmannschaft und der Pressekonferenz von Robert anwesend? Das glaube ich nicht. Nun erschien ein Abgesandter des katalanischen Zeitung Sport und stellte als erster eine Frage. [...] Wenn etwas passieren sollte, dann war es jetzt. Das ist der letzte Aufruf zur Medienwirksamkeit. Roberts Botschaft ist einfach: ‚Ich will nicht bei Bayern bleiben, ich bin verfügbar‘.“

Juskowiak: Lewy war immer der Mittelpunkt

Bei seinem Wechselwunsch gehe es nicht um die angeblich nicht adäquate Wertschätzung, findet Juskowiak. „Wenn ich mir die Geschichte anschaue, glaube ich nicht, dass Robert sich dort unterbewertet gefühlt haben könnte. Alles war auf ihn ausgerichtet, er stand immer im Mittelpunkt des Geschehens, ich erinnere mich, dass die Bayern darum kämpften, dass Robert 2020 den Ballon d‘Or gewinnt, daher bin ich überrascht, dass er eine so unverblümte Aussage gemacht hat.“ (DATEN: Die Tabelle der Bundesliga)

Dass die Bayern unter allen Umständen einen Wechsel ihres besten Stürmers verhindern werden, glaubt Juskowiak nicht.

„Das Kind ist in den Brunnen gefallen, jetzt werden sie bei Bayern überlegen, wie sie das Problem lösen können. Olivier Kahn hat sich diplomatisch geäußert, und nun werden sie das Thema abwürgen. Nun, aber das Bild hat einen gewaltigen Riss bekommen.“ (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Bundesliga)

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