Lichtblick beim letzten Dresdner Sprint

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Lichtblick beim letzten Dresdner Sprint
Lichtblick beim letzten Dresdner Sprint

Das Teamsprint-Duo Laura Gimmler und Sofie Krehl hat für einen versöhnlichen Abschluss der fünfjährigen Geschichte des Skilanglauf-Weltcups in Dresden gesorgt. Bei der vorerst letzten Ausgabe des City-Events am Elbufer verbuchten die beiden Oberstdorferinnen die einzige Final-Teilnahme für den Deutschen Skiverband (DSV).

Im Endlauf waren Gimmler und Krehl allerdings nach einem Sturz chancenlos, sie belegten beim Sieg der Schwedinnen Maja Dahlqvist und Jonna Sundling Platz neun von zehn Teams. "Es ist sehr deprimierend, wir sind ja vergangenes Jahr schon gestürzt. Diesmal waren wir lange gut dabei", sagte Gimmler, "beim Wechsel ist mir jemand auf den Ski getreten, da saß ich schon."

Trotz der Abwesenheit eines Teils der Weltspitze - Norwegen war nur mit einem verstärkten B-Team abgereist - konnte sich das deutsche Team beim Heimspiel nicht wie erhofft in Szene setzen. Am Samstag überstanden immerhin sechs DSV-Starterinnen die Qualifikation beim Einzelsprint, danach schied das Sextett aber geschlossen im Viertelfinale aus.

Beste Deutsche war Anne Winkler (Sayda), die als 14. die halbe Olympianorm für Peking abhakte. Die Schwedin Dahlqvist sicherte sich im vierten Sprint der Saison ihren vierten Sieg.

Deutsche Läufer verpassen K.o.-Runde

Bei den Männern erreichte kein einziger deutscher Läufer die K.o.-Runde, Anian Sossau (Eisenärzt) kam in der Qualifikation als bester DSV-Athlet auf Platz 38, der Norweger Haavard Solaas Taugböl siegte. Im Teamsprint schieden Sossau und Thomas Bing (Dermbach) als Halbfinal-Sechste aus, der Sieg ging an die Norweger Thomas Helland Larsen und Even Northug.

Der Skilanglauf-Weltcup in Dresden fehlt ab der kommenden Saison im provisorischen Kalender, die sogenannten "City-Sprints" in ansonsten schneefreien Großstädten sind auch im Hinblick auf die Nachhaltigkeit aus der Mode geraten.

Die Organisatoren in Dresden hatten damit zu kämpfen, dass nun zum zweiten Mal nacheinander aufgrund der Pandemie keine Zuschauer zugelassen waren. Der zwischen 2002 und 2010 ausgetragene Weltcup am Düsseldorfer Rheinufer war zu Zeiten der goldenen deutschen Langlauf-Generation um Tobias Angerer und Evi Sachenbacher zeitweise ein Publikumsmagnet.

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