Liebeslied statt Hymne: CAS lehnt russischen Antrag ab

SID
·Lesedauer: 1 Min.
Liebeslied statt Hymne: CAS lehnt russischen Antrag ab
Liebeslied statt Hymne: CAS lehnt russischen Antrag ab

Ein Liebeslied sollte bei sportlichen Großereignissen die verbotene russische Nationalhymne ersetzen, doch aus dieser Idee wird nichts. Der Internationale Sportgerichtshof CAS hat einen entsprechenden Antrag der Athletenkommission des russischen Olympia-Komitees (ROK) abgelehnt.

Wegen des Dopingskandals ist Russland bei den beiden kommenden Olympischen und Paralympischen Spielen sowie Weltmeisterschaften kein Start unter russischer Flagge und mit russischer Hymne erlaubt. Die Strafe gilt bis zum 16. Dezember 2022.

Da Sportler an den Veranstaltungen unter bestimmten Voraussetzungen als "neutrale Athleten" teilnehmen dürfen, sollte das im Zweiten Weltkrieg populär gewordene Lied "Katjuscha" statt der Hymne gespielt werden. Doch der CAS verweigerte seine Zustimmung.

Das Verbot der Hymne gelte für "jedes Lied, das mit Russland in Verbindung steht. Auch für Katjuscha", sagte eine CAS-Sprecherin der Nachrichtenagentur AFP.