Liegt Benzemas Zukunft in einer anderen Nationalität?

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Der Präsident des französischen Fußballverbandes, Noël Le Graët, hat eine Rückkehr Karim Benzemas in die Nationalmannschaft ausgeschlossen. Gegenüber dem Rundfunksender "RMC Sport" sagt Le Graët: "Das Abenteuer ist vorbei".


Benzema reagiert via Twitter umgehend auf die Aussagen des Funktionärs: "Noël, ich dachte, Sie mischen sich nicht in die Entscheidungen des Nationaltrainers ein! Ich möchte, dass Sie wissen, dass ich es bin und nur ich, der meine internationale Karriere beenden wird". Nationaltrainer Didier Deschamps hatte zuvor ein Comeback von Benzema nie gänzlich ausgeschlossen.

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Im darauffolgenden Satz fordert der Stürmerstar eine Freigabe für eines der Länder, für das er spielberechtigt wäre. "Wenn Sie glauben, dass ich fertig bin, lassen Sie mich für eines der Länder spielen, für die ich berechtigt bin, und wir werden es sehen", so Benzema.

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Durch seine algerischen Wurzeln und seine seit über zehn Jahre anhaltende Zeit in Spanien bei Real Madrid, könnte er prinzipiell für beide Nationen auflaufen. Ein Verbandswechsel wäre durch seine 81 Spiele für die Nationalmannschaft Frankreichs allerdings nur möglich, wenn er seine französische Staatsbürgerschaft aufgeben würde.

Seit 2015 nicht mehr im Nationalkader

Es sind bereits viereinhalb Jahre vergangen, seitdem Reals Topscorer der aktuellen Saison zuletzt nominiert worden ist.


Benzema wurde im Sommer 2015 vorgeworfen bei einer Erpressung seines Nationalteam-Kollegen Mathieu Valbuena als Komplize agiert und für die Erpresser vermittelt zu haben. Die Vorwürfe wurden trotz Ermittlungsverfahren nie offiziell bestätigt. 

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