Ligue 1: Weitere Spielverlegungen, Schweigeminute für Opfer

Ligue 1: Weitere Spielverlegungen, Schweigeminute für Opfer

In der französischen Ligue 1 müssen an diesem Wochenende die Hälfte der geplanten Fußballspiele verlegt werden. Grund dafür ist nach Angaben des Profiliga-Verbandes LFP, dass die Polizei wegen erneuter Proteste der sogenannten Gelbwesten und der Suche nach dem mutmaßlichen Straßburg-Attentäter Cherif Chekatt keine ausreichenden Kapazitäten habe.
Bei den restlichen Spielen, die ausgetragen werden können, wird der Opfer von Straßburg mit einer Schweigeminute gedacht. Bei dem Angriff auf den Straßburger Weihnachtsmarkt waren am vergangenen Dienstag drei Menschen ums Leben gekommen, zudem gab es 13 Verletzte.
Abgesagt wurden am 18. Spieltag die Begegnungen FCO Dijon gegen Paris St. Germain, SC Amiens gegen SCO Angers, FC Nantes gegen HSC Montpellier, EA Guingamp gegen Stade Rennes und Olympique Marseille gegen Girondins Bordeaux. Die Partie OGC Nizza gegen AS St. Etienne wurde zudem von Samstag auf Sonntag verschoben, das Match zwischen SM Caen und dem FC Toulouse wurde auf den kommenden Dienstag verlegt worden.
Bereits am vergangenen Wochenende waren wegen der Massendemonstrationen in Frankreich gegen die Regierung von Präsident Emmanuel Macron sechs Spiele ausgefallen und auf den 15./16. Januar verschoben worden.

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