Liverpool: Klopp reagiert gereizt auf Taktikfragen

Jürgen Klopp zeigt sich genervt von den ständigen Taktik-Fragen und bezieht Stellung. Auch der Jahrestag von Hillsborough geht ihm durch den Kopf.

Der FC Liverpool und Jürgen Klopp sind durch eine Schwächephase Anfang des Jahres frühzeitig aus dem Titelrennen der Premier League ausgeschieden. Dabei hagelte es von Medien und Experten Kritik an einem fehlenden "Plan B" des deutschen Trainers.

"Wenn jemand mit mir über Plan A und Plan B spricht, dann verstehe ich das nicht. Das war nicht der Fall und ehrlich gesagt, verliere ich den Respekt vor Menschen, die von so etwas sprechen", sagte Klopp. "Wir hatten viel Ballbesitz und haben viele Spiele gewonnen in dieser Saison, wie zum Beispiel gegen Hull und Leicester. Das war brillanter Fußball, nicht mit höchster Intensität, Pressing oder sonst etwas. Es war Fußball von der schönsten Seite."

Er verglich auch die aktuelle Saison mit seiner Zeit in Dortmund: "Wenn man zurückblickt auf meine Zeit in Dortmund 2012 oder 2013, dann war das auch nicht nur Pressing und Konter-Fußball. Wie spielten einfach Fußball und gewannen die Spiele. In dieser Saison haben wir nicht verloren, weil wir keinen Plan B hatten, sondern weil wir Schwierigkeiten in verschiedenen Spielen hatten."

Auch zum 28. Jahrestag der Tragödie von Hillsborough äußerte sich Klopp: "Wir werden als Team trauern. Ich weiß, dass die Familien sich gewünscht haben, dass die Trauerfeier zum ersten Mal nicht in Anfield stattfinden wird. Es wird eine Gedenkstätte in Melwood geben mit den Namen aller 96 Todesopfer. Wir, als Team, werden uns dafür Zeit nehmen und unseren Respekt erweisen in Gedenken an die Verstorbenen. Ihre Geschichte wird immer unsere Geschichte sein."

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