Möglicher Ausschluss Russlands: UEFA hält sich bedeckt

Möglicher Ausschluss Russlands: UEFA hält sich bedeckt
Möglicher Ausschluss Russlands: UEFA hält sich bedeckt

Die Europäische Fußball-Union (UEFA) hält sich bei der Frage nach Auswirkungen eines möglichen Komplettausschlusses Russlands aus dem Sport noch bedeckt. "Zum jetzigen Zeitpunkt möchte die UEFA das nicht kommentieren", ließ der Verband auf SID-Anfrage wissen.
Für die UEFA geht es darum, ob sie Russland die Austragung von Spielen bei der EM-Endrunde im kommenden Jahr entzieht. St. Petersburg ist einer der Spielorte des paneuropäischen Turniers. Auch hinter der Endrunden-Teilnahme der qualifizierten russischen Nationalmannschaft steht ein Fragezeichen.
Wie die UEFA möchte auch der Weltverband FIFA zunächst die weitere Entwicklung abwarten. "Wir werden die abschließenden Überlegungen des WADA-Exekutivkomitees in dieser Angelegenheit abwarten, bis die FIFA eine mögliche wichtige Entscheidung trifft", teilte die FIFA dem SID mit. Der Verband stehe "diesbezüglich" in ständigem Kontakt mit der WADA.
Das zuständige Gremium der Welt-Anti-Doping-Agentur WADA hatte am Montag empfohlen, Russland aufgrund weitreichender Doping-Verfehlungen für vier Jahre zu sperren. Eine endgültige Entscheidung über das Strafmaß fällt das WADA-Exekutivkomitee am 9. Dezember. Es wird erwartet, dass das Exekutivkomitee die Vorschläge befürworten wird.
Dann dürfte Russland für vier Jahre an keinen sportlichen Wettbewerben teilnehmen, kein sportliches Großereignis ausrichten, russische Offizielle wären für den gleichen Zeitraum von allen großen Wettkämpfen wie Weltmeisterschaften ausgeschlossen. Einzelsportler dürften nur nach eingehender Prüfung als neutrale Athleten starten.






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