"Einkaufszettel waren klar": Müller plaudert über Flicks Ideen

Florian Plettenberg
Sport1

Seit Samstag befindet sich der FC Bayern im Wintertraingslager von Doha. Der Rekordmeister will sich unter der katarischen Sonne auf die geplante Aufholjagd in der Bundesliga und die Aufgaben in der Champions League und im Pokal vorbereiten.

Allerdings plagen den derzeitigen Tabellendritten einige Verletzungssorgen, aktuell plagen Serge Gnabry Beschwerden an der Achillessehne. Wahrscheinlich wird er im Trainingslager in Doha/Katar keinen neuen Versuch starten, ins Training einzusteigen.


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Für Thomas Müller, der sich am Mittwoch den Fragen der Journalisten stellte, ist die Frage nach der Kadergröße nicht eindeutig zu beantworten. "Darüber wird immer viel diskutiert. Das ja ein schönes Thema, aber sehr subjektiv. Aus meiner Sicht haben wir eine gute Kadergröße beisammen", sagt Müller zwar.

Müller sieht sich nicht auf den Flügeln

Andererseits sei der Kader durch die vielen Ausfälle (zu) sehr beansprucht. Müller: "Man muss schon sagen, dass wir jetzt zu viele verletzte Spieler haben. Wenn die in kurzer Zeit zurückkommen, ist alles gut, aber wenn dann noch einer ausfällt, kommt man langsam an die Grenze. Optimal ist es jetzt nicht." 

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Dass der 30-Jährige, auch aufgrund der Verletzungssituation, auf der Außenbahn zum Einsatz kommen könnte, sei nicht das favorisierte Modell. "Das ist von meiner und Trainerseite nicht das Wunschszenario", sagt Müller.

Eine hohe Meinung hat Müller von Cheftrainer Hansi Flick. "Er hat ganz klare Vorstellungen. Das ist ganz wichtig. Die Einkaufszettel, die er uns an die Hand gegeben hat, waren klar. Was er auch gut macht: Er versucht viel mit den Spielern zu kommunizieren."

Frühes Duell gegen Leipzig vorentscheidend

Allerdings ist sich der frühere Nationalspieler bewusst, dass die beiden Siege zum Abschluss der Hinrunde in der Diskussion um Flick geholfen hätten: "Wenn wir aber ehrlich sind, hätten wir gegen Freiburg und Wolfsburg nicht gewonnen, würden wir jetzt anders diskutieren. Wir sind von Ergebnissen abhängig.


Um die vier Punkte auf Tabellenführer Leipzig noch aufzuholen, mahnt Müller, sich in der Rückrunde nicht mehr viele Patzer zu leisten. "Viel Zeit und Puffer haben wir nicht. Wir haben in der Vorrunde zu viele Punkte liegengelassen. Das ist auch für mich ungewöhnlich. Daher sind wir gefordert. Wir müssen, um Meister zu werden, auch sehr viele Punkte in der Rückrunde holen."

Vorentscheidend könnte bereits am 9. Februar das Heimspiel gegen den jetzigen Spitzenreiter werden. "Wie haben gleich das direkte Duell gegen Leipzig. Wir müssen gleich da sein und sind unter Druck."

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