München stellt Unicorns vor Probleme - Touchdown von Böhringer

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München stellt Unicorns vor Probleme - Touchdown von Böhringer
München stellt Unicorns vor Probleme - Touchdown von Böhringer

Als großer Favorit waren die Schwäbisch Hall Unicorns am Samstag nach München gereist.

Nicht dabei waren aber verletzungsbedingt mit John Santiago, Maurice Schüle und Jannis Fiedler die drei stärksten Running Backs im Kader. Der Defense der Munich Cowboys gelang es über weite Strecken, den dezimierten Angriff der Unicorns in Schach zu halten. (GFL: Spielplan/Ergebnisse und Tabellen)

Die 7:20-Niederlage konnte sie aber letztlich nicht verhindern. Mit großem Druck auf Unicorns-Quarterback Alexander Haupert, der dreimal im eigenen Backfield zu Boden gebracht werden konnte, legte man jedoch die Basis für ein achtbares Resultat im Abschiedsspiel für Head Coach Garren Holley, der nun in den USA eine neue Trainerstelle antritt und trotz der - erwarteten - Niederlage doch zufrieden war: „Wir haben gegen ein europäisches Spitzenteam gespielt, und meine Mannschaft hat alles gegeben. Als Coaches können wir mit der Leistung absolut zufrieden sein.“

Es dauerte acht Minuten, ehe die Unicorns die ersten Punkte erzielen konnten. Vorbereitet wurden diese mit einem langen Pass von Haupert auf Yannick Mayr, markiert wurden sie durch Sebastian Giel, einen der jungen Vertreter der Stamm-Running-Backs im Team.

Zwei Field Goals legten die Unicorns bis zur Pause noch nach. Dann überstanden sie ein wildes drittes Viertel mit vielen schnellen Ballbesitzwechseln, aber ohne Punkte.

Unter anderem zwei Interceptions von Monteze Latimore verhinderten bis dahin Zählbares für die Gastgeber. Im letzten Viertel scheiterten die Cowboys auch mit einem vierten Versuch von der 12-Yard-Linie der Haller.

Im Gegenzug nutzten die Unicorns dies mit einer langen Angriffsserie zur Entscheidung: Moritz Böhringer fing einen 42-Yard-Pass von Haupert zum 20:0.

Münchens Coach Holley schickte anschließend seinen Backup-Quarterback Luca Raue aufs Feld - und der ergriff diese Chance, sich für weitere Einsätze zu empfehlen. 73 Sekunden vor Schluss bediente er Michiah Quick zum 7:20. Das Spiel drehen konnten die Münchner allerdings nicht mehr.

„Man merkte uns heute die zwei spielfreien Wochenenden an“, sagte Halls Head Coach Jordan Neuman. „Unsere Defense hat sehr gut gespielt. Die Offense hat insbesondere in der ersten Hälfte den Ball gut bewegt. Es fehlte aber daran, die Angriffszüge auch mit Touchdowns abzuschließen. Das müssen wir verbessern.“

Nächster Gegner der Unicorns soll am Samstag Frankfurt Universe sein. Dies könnte die Chance auf einige Touchdowns für Neumans Team bringen, allerdings auch die Gefahr einer weiteren spielfreien Woche. Die Partie der Frankfurter gegen die Allgäu Comets fiel am vergangenen Wochenende aus. In der Woche vor dem Spiel war ein Frankfurter Spieler positiv auf Corona getestet worden. Nach Rücksprache mit ihrem für sie zuständigen Gesundheitsamt reisten die Comets nicht an, um jeglichem Risiko aus dem Weg zu gehen.

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