Münchener Polizei: Keine "konkrete Gefährdung" für Bayern-Spiel

Nachdem die Löwen in den Amateurfußball abgerutscht sind, stellt sich nun die Stadion-Frage. Die Bayern sprechen mit 1860 über einen Arena-Auszug.

Im Lichte des Anschlags auf den Mannschaftsbus von Borussia Dortmund hat die Münchner Polizei die Sicherheitsmaßnahmen für das Viertelfinal-Hinspiel der Champions League zwischen Bayern München und Real Madrid am Mittwochabend (ab 20.45 Uhr im LIVE-TICKER) leicht angepasst, sieht aber kein erhöhtes Sicherheitsrisiko für Fans und Spieler sowie Verantwortliche der beiden Vereine.


Die Einsatzkräfte wurden von 370 auf "momentan" 450 Beamte erhöht, gab die Polizei am Mittwochmittag bekannt. Zudem seien die Teambusse "noch mehr in unser Sicherheitskonzept integriert", hieß es vonseiten der Behörde.


Die Polizei der bayerischen Landeshauptstadt wies darauf hin, dass sie "in einem intensiven Informationsaustausch mit der Dortmunder Polizei und weiteren Sicherheitsbehörden" stünde. Außerdem wurde explizit hervorgehoben, "dass wir keine Hinweise auf eine konkrete Gefährdung, weder der beiden Mannschaften noch der Fans hier in München, haben".

Anpassung des Sicherheitskonzeptes bereits nach Hannover


Das Sicherheitskonzept der Münchner Polizei für die Allianz Arena sei speziell nach dem abgesagten Länderspiel in Hannover im November 2015 nachjustiert und neueren sicherheitsrelevanten Erkenntnissen angepasst worden. Man könne "mit ruhigem Gewissen" sagen, dass im Stadion und auf den Wegen zum Stadion "ein sehr, sehr hoher Sicherheitsstandard" gewährleistet sei.


Natürlich habe sich die Münchner Polizei wegen des Vorfalls in Dortmund Gedanken gemacht. Deshalb hätten bereits am Dienstagabend zusätzliche Einsatzkräfte die Bereiche um die Hotels der Mannschaften noch genauer im Auge gehabt.

"Werden nach gebotenem Fingerspitzengefühl vorgehen"


"Wir werden alle notwendigen Maßnahmen ergreifen, um für einen sicheren Fußballabend zu sorgen. Dabei werden wir auch immer mit einem verhältnismäßigen Aufwand und dem gebotenen Fingerspitzengefühl vorgehen", hieß es abschließend.

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