"Müsste schon viel passieren": Geiger schreibt Tourneesieg ab

SID
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Skisprung-Hoffnung Karl Geiger hat den ersten deutschen Sieg bei der Vierschanzentournee seit 19 Jahren praktisch abgeschrieben. "Ich muss den Blick auf die Gesamtwertung lassen. 24 Punkte aufzuholen, da muss schon viel zusammenpassen", sagte der Skiflug-Weltmeister am Tag nach der Bruchlandung in Innsbruck.

Am Bergisel hatte Geiger mit einem völlig verpatzten ersten Durchgang seine Siegchancen verspielt und fiel als Tages-16. in der Gesamtwertung vom zweiten auf den vierten Platz zurück. "Es müsste schon viel passieren, dass man die Polen noch abfangen kann", sagte Geiger, der vor dem abschließenden Springen in Bischofshofen am Mittwoch (16.45 Uhr/ZDF und Eurosport) einen Rückstand von 24,7 Punkten auf Kamil Stoch (Polen) hat.

Dahinter folgt Titelverteidiger Dawid Kubacki (+15,2 Punkte) aus Polen, vor dem norwegischen Weltcup-Dominator Halvor Egner Granerud (+20,6). "Das sind ja auch extrem gute Skispringer und saugute Sportler mit Erfahrung", sagte Geiger. Umgerechnet fehlen Geiger etwa 13,5 Meter auf Stoch.