Machtkampf auf Schalke: Aufsichtsrat Gesenhues tritt zurück

SID
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Der Machtkampf beim Bundesliga-Tabellenletzten Schalke 04 eskaliert weiter. Am Sonntag trat Stefan Gesenhues aus dem Aufsichtsrat zurück.

ANKUM, GERMANY - AUGUST 09: (BILD ZEITUNG OUT) member of the supervisory board Prof. Dr. Stefan Gesenhues of FC Schalke 04 looks on prior to the pre-season friendly match between FC Schalke 04 and VfL Osnabrueck at Quitt-Stadion on August 9, 2020 in Ankum, Germany. (Photo by Mario Hommes/DeFodi Images via Getty Images)
Stefan Gesenhues ist zurückgetreten (Bild: Mario Hommes/DeFodi Images via Getty Images)

Der Machtkampf beim Bundesliga-Tabellenletzten Schalke 04 eskaliert weiter. Am Sonntag trat Stefan Gesenhues aus dem Aufsichtsrat zurück. Das bestätigte der Klub am Mittag.

Der 66-Jährige hatte auf der letzten Sitzung des Gremiums den Plan der externen Gruppe um Ex-Profi Ingo Anderbrügge vorgestellt, Ralf Rangnick als neuen starken Mann zu verpflichten. Der Vorstoß vorbei an den Vereinsgremien hatte für großen Wirbel gesorgt und eine Schlammschlacht zwischen Klubführung und Opposition ausgelöst.

Rangnick sagt Schalke ab: "Das Ganze respektvoll beenden"

Rangnick, mit dessen Berater der Aufsichtsrat anschließend offizielle Gespräche aufgenommen hatte, sagte Schalke am Samstag "aufgrund der zahlreichen Unwägbarkeiten innerhalb des Vereins" ab. Gesenhues ist bereits das dritte Mitglied, das innerhalb von neun Monaten aus dem Aufsichtsrat zurückgetreten ist.

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