Mainz in Not: Schmidt sieht Abstiegskampf als Chance

SID
Schmidt sieht Ansetzung positiv: "Erster Schritt zur Normalität"

Trainer Martin Schmidt vom abstiegsgefährdeten FSV Mainz 05 will im Spiel gegen den Tabellenzweiten RB Leipzig am Mittwoch (20.00 Uhr/Sky) aus der Not eine Tugend machen. "Es ist unsere Chance, weil niemand etwas von uns erwartet. Darauf stelle ich das Team ein", sagte Schmidt am Dienstag: "Die jetzige Situation ist auch eine Chance. Wenn wir die bewältigen, dann werden wir nächste Saison davon profitieren."
Nach zuletzt drei Niederlagen in Serie weiß Schmidt um die Herausforderungen für den Tabellen-15., der seit Wochen in einer Abstiegsspirale steckt. "Wir dürfen unsere Probleme aber nicht als unlösbar ansehen und den Kopf in den Sand stecken", forderte der Schweizer: "Es wissen alle jetzt zu hundert Prozent, um was es geht." Wichtig sei es, dass man an den Dingen festhalte, "die gut funktionieren".
Gegen Leipzig muss Schmidt auf den gelbgesperrten Mittelfeldspieler Danny Latza verzichten. Sportdirektor Rouven Schröder erhöhte den Druck: "Es muss jedem klar sein, wer am Mittwoch das Spiel gewinnen will. Und das will ich auch sehen."
In den bisherigen neun Rückrundenspielen kassierten die Rheinhessen fünf Niederlagen (zwei Siege, zwei Unentschieden) und schossen nur acht Tore. Vor dem 27. Spieltag ist Mainz als Tabellen-15. punktgleich mit dem FC Augsburg, der den Relegationsplatz 16 belegt. Der Vorsprung hatte nach der Hinrunde noch acht Zähler betragen. Dabei hat Mainz nach dem Scheitern in der Gruppenphase der Europa League Mitte Dezember 2016 nur noch eine "Einfach-Belastung" zu bewältigen.



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