Mainz: Schröder sieht Malli-Abgang nicht als Hauptgrund für Absturz

SID
Mainz: Schröder sieht Malli-Abgang nicht als Hauptgrund für Absturz

Sportdirektor Rouven Schröder vom abstiegsbedrohten Fußball-Bundesligisten FSV Mainz 05 sieht den Abgang von Mittelfeldspieler Yunus Malli in der Winterpause zum VfL Wolfsburg nicht als Hauptgrund für die derzeitige Talfahrt der Rheinhessen. "Das Thema Malli wird mir zu hoch gehängt, und man tut unseren Offensivkräften unrecht. Durch seinen Abgang sind andere in eine neue Verantwortung gerutscht", sagte Schröder dem kicker.
Der türkische Nationalspieler Malli war Anfang Januar für eine geschätzte Ablösesumme von 12,5 Millionen Euro zu den "Wölfen" gewechselt. Für den FSV, der die vergangenen fünf Spiele verloren hat, hatte der 25-Jährige in der Hinrunde in 16 Einsätzen sechs Treffer erzielt und weitere sieben Tore vorbereitet. 
Zu Beginn des Jahres 2016 hatte der gebürtige Hesse Malli bereits ein Angebot von Borussia Dortmund. Damals hatten die Mainzer einem Wechsel allerdings einen Riegel vorgeschoben. 
Schröder verteidigte noch einmal die Jobgarantie für Trainer Martin Schmidt, der nach der jüngsten Niederlage beim SC Freiburg (0:1) vor dem Rauswurf gestanden haben soll. Der selbsternannte Karnevalsverein liegt vor dem 29. Spieltag mit 29 Punkten auf Tabellenplatz 15. Vom Relegationsrang 16 trennt die Rheinhessen nur noch die um acht Treffer bessere Tordifferenz gegenüber dem FC Augsburg.  
Schmidt habe im vergangenen Jahr "eine überragende Saison abgeliefert", lobte Schröder den Schweizer: "Er lebt Mainz 05 zu 100 Prozent. Auch an seinem freien Tag, wenn man ihm mal rät, nicht ins Büro zu kommen, ist er da. Diese Akribie muss belohnt werden."




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