Manchester United: Mourinho bereut Umgang mit Schweinsteiger

Der United-Coach bereut den Umgang mit dem abgewanderten Schweinsteiger. Seine Einsicht habe er ihm bei der Verabschiedung mitgeteilt.

Nach einer schweren Zeit in der Premier League verließ Bastian Schweinsteiger Manchester United zuletzt und schloss sich Chicago Fire an. Unter Jose Mourinho spielte der Weltmeister keine Rolle mehr und wurde zwischenzeitlich sogar in die U23 degradiert. Der exzentrische Portugiese zeigte nun Reue für sein Verhalten gegenüber dem früheren Kapitän der deutschen Nationalmannschaft.

"Er ist einer der Spieler, bei denen es mir Leid tut, wie ich mit ihnen umgegangen bin. Es geht nicht darum, ob er unter mir spielte oder nicht. Es geht vielmehr darum, wie ich mit ihm als Profi und als Mensch umgegangen bin", zeigte sich der Trainer gegenüber der BBC einsichtig.

Dies habe er Schweinsteiger bei seiner Verabschiedung auch mitgeteilt: "Das letzte, was ich zu ihm gesagt habe war: 'Ich habe dich einmal nicht gut behandelt, nun muss ich dir gegenüber korrekt sein.' Als er mich bat, ihn ziehen zu lassen, musste ich das tun", so der 54-Jährige. "Was zu Beginn der Saison passiert ist, tut mir leid, das weiß er auch."

Für den früheren Bayern-Spieler hatte er abschließend positive Worte: "Ich werde ihn als guten Mensch vermissen. Er hatte immer positiven Einfluss auf unser Training. Wir hätten ihn sicher noch gebraucht, aber ich musste ihn gehen lassen."

Der 32-jährige Schweinsteiger wechselte im Sommer 2015 zu den Red Devils, kam in seiner Zeit auf der Insel jedoch nur auf 35 Einsätze für den englischen Rekordmeister.

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