ManUnited-Trainer Ole Gunnar Solskjaer: Hätte lieber ein Loch als ein Arschloch im Kader

Goal.com

Trainer Ole Gunnar Solskjaer von Manchester United hat verraten, dass der Klub in der vergangenen Saison mit charakterlichen Problemen zu kämpfen hatte. Der Norweger bevorzugt eher ein Loch im Kader als ein Arschloch in der Mannschaft zu haben. 

"Ich hätte lieber ein Loch im Kader als ein Arschloch", sagte Solskjaer im Gespräch mit United We Stand. Der ehemalige Profi schob nach: "Persönlichkeit ist wichtig. Wir sind ein Team in einer Teamumgebung. Natürlich möchte man, dass die Spieler über ein Ego, Ecken und Kanten verfügen. Aber sie müssen sich anpassen können."

Ole Gunnar Solskjaer: "Einige verfolgten eine persönliche Agenda"

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Dies sei beim Kader der vergangenen Saison laut Solskjaer nicht der Fall gewesen. "Im März 2019 waren die Spieler körperlich und geistig müde, zudem hatten wir Verletzungen. Die Spieler begannen mit negativem Denken, während sie mittlerweile positiver geworden sind", erklärte der 47-Jährige und ergänzte: "Es gab andere Dinge, die mir im vergangenen Jahr missfielen, einige verfolgten eine persönliche Agenda."

Offenbar ist es den Red Devils gelungen, die Stänkerer loszuwerden. Mittlerweile gebe es keine "faulen Äpfel" mehr im Team, wie Solskjaer verriet. Namen nannte der Trainer nicht, allerdings legen seine Aussagen nahe, dass Solskjaer einen oder mehrere Spieler, die den Verein im vergangenen Sommer verlassen haben, meint. 

Lukaku, Sanchez und Smalling verließen den Klub

Romelu Lukaku und Alex Sanchez zog es zu Inter Mailand, Chris Smalling wechselte ebenfalls nach Italien und schloss sich der AS Rom an. 

Aktuell rangiert der englische Rekordmeister auf dem fünften Tabellenrang. Champions-League-Platz vier, der aktuell vom FC Chelsea belegt wird, liegt mit lediglich drei Zählern in Schlagdistanz.

Derzeit pausiert die Premier League aufgrund der Coronakrise noch. Eine Wiederaufnahme des Spielbetriebs ist für Mitte Juni geplant.

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