Marco Rose - der neue Klopp?

Marco Rose - der neue Klopp?
Marco Rose - der neue Klopp?
Marco Rose - der neue Klopp?

Dieser Auftakt macht Lust auf mehr!

Mit einem 5:2-Kantersieg gegen Eintracht Frankfurt unterstrich Borussia Dortmund gleich am 1. Spieltag seine Meisterschaftsambitionen. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Bundesliga)

Während die Defensive - auch aufgrund von Verletzungssorgen - wie in der Vergangenheit nicht immer sattelfest war, brannte die Offensive um die überragenden Marco Reus und Erling Haaland, der an allen fünf Toren beteiligt war, ein wahres Feuerwerk ab.

Letzter Meistertitel des BVB 2012 unter Klopp

Die Sehnsucht beim BVB nach großen Titeln ist immens, in der vergangenen Saison gestillt dank des fünften Pokalsiegs der Vereinsgeschichte unter Edin Terzic, der den BVB nach dem Kapitel Lucien Favre wieder in die Spur brachte und dank eines überragenden Schlussspurts noch in die Champions League führte. (Tabelle der Bundesliga)

Das große Objekt der BVB-Begierde ist aber die Deutsche Meisterschaft, zuletzt errungen 2012 unter der Regie von Jürgen Klopp.

Nun soll es Marco Rose richten. Mit dem 44-Jährigen hat die Borussia jetzt einen Trainer, der unweigerlich mit Klopp verglichen wird, da der neue Coach angesichts der gemeinsamen Zeit beim FSV Mainz 05 als Spieler vom heutigen Liverpool-Trainer geprägt wurde und auf einen ähnlichen Spielstil setzt. Doch damit nicht genug, es gibt weitere Gemeinsamkeiten mit Menschenfänger Klopp.

Zorc begeistert von Rose

“Mir gefällt seine sehr kommunikative Art, er nimmt alle Spieler und das Team hinter dem Team immer mit”, erklärte Sportdirektor Michael Zorc Ende Juli in den Ruhr Nachrichten. “Er ist ein Trainer, der in seinem Umfeld eine positive Energie erzeugt. Genau das brauchen wir.”

Roses Hauptaufgabe als Kommunikator wird es sein, dem BVB dauerhaft Konstanz einzuimpfen sowie Feuer und Leidenschaft zu entfachen - dazu Vollgas-Fußball und leidenschaftliches Pressing zu zelebrieren, was bei der mit außergewöhnlicher Qualität gesegneten Offensive auf offene Ohren stoßen sollte.

Rose und Haaland mit gemeinsamer Vergangenheit

Allen voran bei Haaland, der Rose aus gemeinsamen Zeiten bei Red Bull Salzburg kennt.

“Er ist ein netter Typ. Ich freue mich, mit ihm zu arbeiten”, erklärte der Norweger im Juli beim Youtube-Kanal Stadium Astro.

Im Januar 2019 war Haaland nach Salzburg gewechselt, kam aber in seinem ersten Halbjahr unter Rose nicht wirklich zur Geltung. Erst unter Jesse Marsch explodierte der Stürmer, ehe er im Januar 2020 nach Dortmund weiterzog und jetzt erneut auf Rose trifft. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Bundesliga)

“Erling hat sich herausragend entwickelt, der Weg, den er gegangen ist, ist außergewöhnlich”, war Rose vor der Partie gegen Frankfurt bei Sky voll des Lobes über Haaland. “Aber nicht überraschend”, fügte er hinzu.

Mit einem Haaland in beachtlicher Frühform, der in den ersten beiden Pflichtspielen schon auf fünf Tore kommt, muss sich Rose keine großen Sorgen in Sachen Angriffswucht und Spielfreude machen.

Wenn es Rose jetzt auch noch schafft, die Abwehr auf Vordermann zu bringen, wenn Leistungsträger wie Mats Hummels, Emre Can und Raphael Guerreiro zurückkehren, dann scheint der BVB ein heißer Titelkandidat zu sein.

“Er hat bei Dortmund jetzt das Spielermaterial, aber du gewinnst nur die Meisterschaft, wenn du hinten gut aufgestellt bist”, schlägt SPORT1-Experte Stefan Effenberg im STAHLWERK Doppelpass in die gleiche Kerbe. “Im letzten Jahr war die Defensive bei Dortmund ein Manko. Auf Strecke ist die Defensive enorm wichtig.”

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