Maria Sharapova: Die Rückkehr der Super-Diva

Nach 15-monatiger Dopingsperre feiert Tennis-Schönheit Maria Sharapova am heutigen Mittwoch in Stuttgart ihr Comeback. Die Reaktionen darauf sind allerdings alles andere als positiv.

Maria Sharapova (l.) tauscht ihre Abendgarderobe gegen Tennis-Klamotten ein (Foto: AFP)

Die Russin bestreitet beim WTA-Turnier in Stuttgart ihr erstes Spiel seit exakt 15 Monaten, Gegnerin in der ersten Runde ist die Italienerin Roberta Vinci. Aufgrund ihrer langen Spielpause wird die 30-Jährige in der Weltrangliste überhaupt nicht mehr geführt und kann deshalb nur aufgrund einer Wildcard des Veranstalters antreten.

Turnierdirektor Markus Günthardt sagte dazu: “Maria hat ihre Verfehlung zugegeben, ihre Sperre abgesessen und damit jedes Recht dieser Welt, zurückkommen zu dürfen. Sie ist ein Weltstar und hat die Halle in der Vergangenheit zum Brodeln gebracht.” Sharapova hat das Turnier in Stuttgart zwischen 2012 und 2014 dreimal in Serie gewonnen.


Vorbereitet auf ihr Comeback hat sich Russin in den vergangenen Monaten in der Tennis-Akademie von Nick Bollettieri in Florida. Dort hatte sie bereits als Jugendliche trainiert. Durch die Spielpause hatte sie aber auch Zeit für Dinge abseits des Tennis: Sharapovas war auf Galas zu sehen, ließ es sich am Strand gut gehen und feierte kürzlich ihren 30. Geburtstag.

So feierte Maria Sharapova ihren 30. Geburtstag (Foto: Instagram)

Die Konkurrenz ist nicht erfreut

Diese positiven Erinnerungen sollten ihr jetzt helfen. Die Konkurrenz ist nämlich alles andere als erfreut über die Art und Weise ihrer Rückkehr. “Seltsam”, sagte Angelique Kerber, Caroline Wozniacki fand es “respektlos”. Garbine Muguruza ging sogar noch einen Schritt weiter und erklärte, sie persönlich könne sich “nicht einmal an Sharapova erinnern”. Ihre erste Gegnerin, Roberta Vinci, betonte: “Sie hat ihre Sperre abgesessen und dafür bezahlt. Sie kann zurückkehren – aber ohne Wildcards.” Vinci findet es “nicht okay, dass Maria in Stuttgart, Rom und Madrid eine Wildcard bekommt”.

Die Russin macht auch am Strand eine gute Figur (Foto: Instagram)

Die Entscheidung der Stuttgarter Turnier-Organisatoren hatte für Wirbel gesorgt, da Sharapovas Sperre erst Dienstagnacht ablief, als das Turnier schon offiziell begonnen hatte. Außerdem war durch ihre Präsenz nur noch eine Wildcard für deutsche Spielerinnen offen, wodurch Julia Görges leer ausging. Am besten für alle Beteiligte wäre, Sharapova gäbe schnell eine gute sportliche Antwort auf dem Platz.

Schick, schicker, Sharapova (Foto: Instagram)
Mit Yahoo Nutzung stimmen Sie zu, dass Yahoo und Partner Cookies für Personalisierungs- und andere Zwecke nutzen