Mark Webber: Nacken der Fahrer würde in Mugello entzweigerissen

Norman Fischer
motorsport.com

"Ich bin zehn trockene Runden in Mugello gefahren, was in etwa mit 1.000 Runden in Abu Dhabi gleichzusetzen ist", sagte Mark Webber einst nach einem Test auf der italienischen Strecke über den Befriedigungsgrad des Kurses. Wenig überraschend zeigt sich der Australier daher begeistert über die Pläne, Ferraris 1.000. Grand Prix in Mugello abzuhalten.

"Das wird brillant", sagt Webber gegenüber dem Podcast 'F1 Nation'. "Ich bin dort gefahren und es ist einfach sehr, sehr, sehr, sehr schnell." Der Ex-Pilot glaubt, dass die Fahrer auf dieser Strecke körperlich an ihre Grenzen kommen werden, vor allem nach der langen Pause: "Kein einziger Kopf wird oben bleiben. Wenn sie in Mugello fahren, wird ihr Nacken entzweigerissen werden bei den Autos."

Zumal Webber davon ausgeht, dass die Temperaturen im September knapp 40 Grad Celsius erreichen können.

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Mugello könnte nach aktuellem Stand in der Woche nach dem Monza-Rennen stattfinden. Das wäre der dritte Triple-Header hintereinander. Auch das könnte bei einigen Fahrern zum Problem werden, so Webber. Aktuell seien zwar alle heiß auf den Saisonstart, doch je nach Form könnte sich das schnell ändern.

"Wenn du gut drauf bist, dann können die Rennen ruhig kommen, aber wenn du etwas im Hintertreffen bist, dann werden die Jungs wohl sagen, dass es hart ist", so Webber.

Mit Bildmaterial von LAT.

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