Marquez nach Rekordsaison kleinlaut: "Wird schwierig, sich 2020 zu steigern"

Juliane Ziegengeist

Für Marc Marquez war die MotoGP-Saison 2019 fast ohne Makel. Mit Ausnahme von Austin, wo er in Führung liegend stürzte, wurde der Spanier bei jedem Rennen Erster oder Zweiter und heimste am Ende mit 420 Zählern so viele Punkte wie kein anderer in der Königsklasse ein - Rekord! Es war bei weitem nicht sein einziger in diesem Jahr.

Mit seiner 59. Pole-Position in der Königsklasse knackte er beim Großen Preis von Österreich den bisherigen Rekord von Mick Doohan. Im Laufe der Saison schraubte Marquez diesen Wert noch auf 62 nach oben. Bei den meisten MotoGP-Siegen liegt er nunmehr mit 56 auf Platz drei und jagt Giacomo Agostini (68) sowie Valentino Rossi (89).

Dessen sieben MotoGP-Titel könnte Marquez schon im nächsten Jahr einstellen. Doch der Honda-Pilot weiß: "Es wird schwierig sein, sich in der kommenden Saison zu verbessern. Immer versucht man, sich zu verbessern. Oft betrachte ich meine Helden, meine Idole, und es scheint, als ob sie immer vorn sind und sich Jahr für Jahr steigern."

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Das ist auch das Ziel des Weltmeisters. Um es zu erreichen, zählt aber nicht allein seine Leistung. "Ich weiß, dass es im nächsten Jahr nicht nur auf die Fahrer ankommt. Wir sind in einem Sport, in dem ein Team hinter dir steht, eine Maschine da ist. Alles muss auf die beste Weise funktionieren und wir wissen, dass das Niveau stark von den Gegnern abhängt."

Insbesondere die Yamahas, aber auch Ducati nimmt Marquez dabei als Dauergegner ins Visier. "Wenn sie ihr Niveau erhöhen, dann wird unser Niveau nicht ausreichen", sagt er. "Das Ziel ist, wieder um die Meisterschaft zu kämpfen. Eine Verbesserung gegenüber diesem Jahr wird schwierig sein, aber wir werden versuchen, es zu wiederholen."

Mit Bildmaterial von LAT.

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