Masi: Bald mehr elektronische Überwachung der Track-Limits?

Ruben Zimmermann
motorsport.com

Am Wochenende in Spa griff die Formel 1 auf elektronische Hilfsmittel zurück, um die Einhaltung der Track-Limits in Raidillon zu garantieren - mit Erfolg. Laut Renndirektor Michael Masi gab es am ganzen Wochenende keinen Verstoß in diesem Bereich. Masi erklärt, dass er gerne "mehr" auf diese Art der elektronischen Überwachung setzen würde. Das ist aber nicht so einfach.

"Es gibt ein paar verschiedene Lösungen für unterschiedliche Bereiche. Es hängt von der Art der Kurve ab", erklärt er. Denn häufig sei vor einem Rennwochenende noch gar nicht absehbar, welche Stellen problematisch werden. "Wir haben in diesem Jahr gelernt, dass Bereiche, in denen die Track-Limits 2018 ein Problem waren, 2019 unproblematisch sind", berichtet Masi.

"Dafür gab es andere Bereiche, die nie ein Problem waren - und plötzlich sind sie eins", so der Nachfolger von Charlie Whiting. Daher stelle sich häufig erst bei den Trainings am Freitag heraus, welche Stellen an einem Wochenende überwacht werden müssen. Dann ist es aber bereits zu spät, um die entsprechenden Systeme zu installieren.

Masi glaubt, dass unter anderem die Änderungen an den Autos dafür verantwortlich sind, dass sich die fraglichen Stellen von Jahr zu Jahr verschieben. "Ich denke nicht, dass es eine Lösung gibt, die immer passt", erklärt er daher. Man müsse sich jede Strecke einzeln ansehen und dann beurteilen, welche Lösung die beste sei.

Mit Bildmaterial von LAT.

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