Das war die Masters Tour Jönköping 2020

Alexander Schuster
Sport1

Am vergangenen Wochenende fand im virtuellen Kartenspiel Hearthstone die Masters Tour Jönköping statt. Aufgrund der Corona-Krise wurde das Turnier komplett online ausgespielt. 348 Teilnehmer aus 40 Ländern duellierten sich drei Tage lang im Bo5-Conquest-Modus. Insgesamt standen 250.000 US-Dollar und der Titel des Master Tour Champions zur Vergabe. 

Ein weiter Weg für Warma

Der Französische Spieler Enzo "Warma" Flock vom Team Oplon qualifizierte sich durch die Masters Qualifier im März für das Jönköping Event. Er konnte sich im März in einem Teilnehmerfeld von 512 Spielern behaupten und sicherte sich somit seinen Platz in dem Masters Tour Turnier. Und scheinbar ist er auf den Geschmack gekommen. Denn ihm gelang der Überraschungssieg bei der Masters Tour. Im Finale gegen den Italiener Salvatore "Pignas" Pignolo siegte er mit 3-1.

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Damit hat er das größte Turnier seiner Karriere gewonnen. In dem Teilnehmerfeld fanden sich fast alle großen Namen der Hearthstone-Szene. Und er hat noch einen weiteren Grund zum feiern. Durch den Riesen-Erfolg wurde er für die Hearthstone Grandmasters Season 2 eingeladen und kann sich jetzt verdient zu den besten Spielern Europas zählen.


Mit seiner Einladung hat er die Chance sich in der zweiten Grandmasters Saison noch einen der begehrten Plätze für die Weltmeisterschaft zu sichern. Im August startet Season 2 der Grandmasters, die WM soll dann Ende des Jahres stattfinden. 

Deutschland verpasst Playoffs

Die zwölf teilnehmenden deutschen Hearthstone-Profis konnten am Wochenende leider nicht in die Playoffs einziehen. Obwohl er ein starkes 7-2 spielte reichte es nicht für Torben "Viper" Wahl. Er erreichte mit dem 16. Platz die beste deutsche Platzierung. Besonders stolz ist er auf seine exzellente Winrate bei den Masters-Tour-Turnieren.


Der wohl beste deutsche Spieler Raphael "Bunnyhoppor" Peltzer musste sich mit Platz 22 zufrieden geben. Sein Demon Hunter wurde mehrfach überrollt, außerdem traf er auf den späteren Finalisten Pignas, der ein starkes Turnier spielte.

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