Nach Materialstreit: Zeitfahr-Weltmeister steigt wohl aus

Sportinformationsdienst
Sport1
Der australische Zeitfahr-Weltmeister Rohan Dennis hat die 106. Tour de France offenbar wegen eines teaminternen Streits um sein Material verlassen. So schilderte es Ex-Weltmeister Thor Hushovd im norwegischen Sender TV2."Er war mit seinen Laufrädern auf dem Zeitfahrrad so unzufrieden, weil er bis zu 40 Watt, also zehn Prozent, gegenüber den schärfsten Konkurrenten hätte verlieren können. Das ist natürlich enorm", berichtete der TV-Experte von einem Gespräch mit Dennis. "Das war zu viel für ihn"Der Champion im Kampf gegen die Uhr wäre der große Favorit für das Einzelzeitfahren am Freitag in Pau gewesen, stieg aber überraschend und unter seltsamen Umständen am Donnerstag während der ersten Pyrenäen-Etappe aus. "Ein Fahrer wie er ist so detailbesessen, ich glaube, das war zuviel für ihn", mutmaßte Hushovd. Dennis (29) selbst verweigerte nach dem zwölften Teilstück im Ziel in Bagneres-de-Bigorre jeden Kommentar.Gorazd Stangelj, Dennis' Sportdirektor beim Team Bahrain-Merida, äußerte sich recht ratlos, von einem Disput wollte er aber nichts wissen. Dennis habe auch mit ihm zunächst nicht sprechen wollen."Seine Form war nicht schlecht. Gut genug, um bei der Tour Leistung zu zeigen", sagte der Slowene, der von Dennis auch keine Helferdienste verlangt haben will: "Ich habe ihn darum gebeten, Kraft für die Zeitfahretappe zu sparen. Es war sein Entschluss, auszusteigen."Hushovd bezeichnete Dennis als "Original", er sei daher nicht überrascht, dass der Australier auf solch eine "verrückte Idee" komme. "Ich bin sehr enttäuscht, das Rennen zu verlassen. Das Einzelzeitfahren war ein großes Ziel für mich, aber meinem Gefühl nach war das die richtige Entscheidung", wurde Dennis in einer Teammitteilung zitiert. Ob ihm eine Sanktion droht, blieb offen.

Nach Materialstreit: Zeitfahr-Weltmeister steigt wohl aus

Der australische Zeitfahr-Weltmeister Rohan Dennis hat die 106. Tour de France offenbar wegen eines teaminternen Streits um sein Material verlassen. So schilderte es Ex-Weltmeister Thor Hushovd im norwegischen Sender TV2."Er war mit seinen Laufrädern auf dem Zeitfahrrad so unzufrieden, weil er bis zu 40 Watt, also zehn Prozent, gegenüber den schärfsten Konkurrenten hätte verlieren können. Das ist natürlich enorm", berichtete der TV-Experte von einem Gespräch mit Dennis. "Das war zu viel für ihn"Der Champion im Kampf gegen die Uhr wäre der große Favorit für das Einzelzeitfahren am Freitag in Pau gewesen, stieg aber überraschend und unter seltsamen Umständen am Donnerstag während der ersten Pyrenäen-Etappe aus. "Ein Fahrer wie er ist so detailbesessen, ich glaube, das war zuviel für ihn", mutmaßte Hushovd. Dennis (29) selbst verweigerte nach dem zwölften Teilstück im Ziel in Bagneres-de-Bigorre jeden Kommentar.Gorazd Stangelj, Dennis' Sportdirektor beim Team Bahrain-Merida, äußerte sich recht ratlos, von einem Disput wollte er aber nichts wissen. Dennis habe auch mit ihm zunächst nicht sprechen wollen."Seine Form war nicht schlecht. Gut genug, um bei der Tour Leistung zu zeigen", sagte der Slowene, der von Dennis auch keine Helferdienste verlangt haben will: "Ich habe ihn darum gebeten, Kraft für die Zeitfahretappe zu sparen. Es war sein Entschluss, auszusteigen."Hushovd bezeichnete Dennis als "Original", er sei daher nicht überrascht, dass der Australier auf solch eine "verrückte Idee" komme. "Ich bin sehr enttäuscht, das Rennen zu verlassen. Das Einzelzeitfahren war ein großes Ziel für mich, aber meinem Gefühl nach war das die richtige Entscheidung", wurde Dennis in einer Teammitteilung zitiert. Ob ihm eine Sanktion droht, blieb offen.

Der australische Zeitfahr-Weltmeister Rohan Dennis hat die 106. Tour de France offenbar wegen eines teaminternen Streits um sein Material verlassen. So schilderte es Ex-Weltmeister Thor Hushovd im norwegischen Sender TV2.

"Er war mit seinen Laufrädern auf dem Zeitfahrrad so unzufrieden, weil er bis zu 40 Watt, also zehn Prozent, gegenüber den schärfsten Konkurrenten hätte verlieren können. Das ist natürlich enorm", berichtete der TV-Experte von einem Gespräch mit Dennis.


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"Das war zu viel für ihn"

Der Champion im Kampf gegen die Uhr wäre der große Favorit für das Einzelzeitfahren am Freitag in Pau gewesen, stieg aber überraschend und unter seltsamen Umständen am Donnerstag während der ersten Pyrenäen-Etappe aus. "Ein Fahrer wie er ist so detailbesessen, ich glaube, das war zuviel für ihn", mutmaßte Hushovd. Dennis (29) selbst verweigerte nach dem zwölften Teilstück im Ziel in Bagneres-de-Bigorre jeden Kommentar.

Gorazd Stangelj, Dennis' Sportdirektor beim Team Bahrain-Merida, äußerte sich recht ratlos, von einem Disput wollte er aber nichts wissen. Dennis habe auch mit ihm zunächst nicht sprechen wollen.


"Seine Form war nicht schlecht. Gut genug, um bei der Tour Leistung zu zeigen", sagte der Slowene, der von Dennis auch keine Helferdienste verlangt haben will: "Ich habe ihn darum gebeten, Kraft für die Zeitfahretappe zu sparen. Es war sein Entschluss, auszusteigen."

Hushovd bezeichnete Dennis als "Original", er sei daher nicht überrascht, dass der Australier auf solch eine "verrückte Idee" komme. "Ich bin sehr enttäuscht, das Rennen zu verlassen. Das Einzelzeitfahren war ein großes Ziel für mich, aber meinem Gefühl nach war das die richtige Entscheidung", wurde Dennis in einer Teammitteilung zitiert. Ob ihm eine Sanktion droht, blieb offen.

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