Mattia Binotto gesteht: "Ich bin recht müde"

Norman Fischer

Hinter Mattia Binotto liegt eine anstrengende Formel-1-Saison. Der Italiener musste nach dem Abgang von Maurizio Arrivabene gleich mehrere Baustellen bei Ferrari bearbeiten und sich als Teamchef nicht nur um das komplette Team kümmern, sondern auch noch seine Verantwortungen im Technikbereich im Auge behalten.

Als wäre das nicht schon anstrengend genug, verlief die Saison für die Scuderia mehr als unruhig. Da wären etwa der schlechte Saisonstart, die schwelenden Streitigkeiten zwischen Sebastian Vettel und Charles Leclerc oder die Diskussionen um die Legalität des Motors - gepaart mit den immensen Erwartungen in der Heimat.

"Das war eine intensive Saison. Ich bin recht müde, muss ich gestehen", sagt Binotto nach dem anstrengenden Jahr. Doch er weiß auch, dass bei Ferrari nicht viel Zeit zum Ausruhen bleibt: "Die Arbeit beginnt wieder. Jetzt haben wir die Saison komplettiert. Jetzt schließen wir dieses Buch und öffnen das nächste."

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Denn 2020 will Ferrari wieder nach dem Titel greifen, auf den man mittlerweile mehr als zehn Jahre wartet. Von der einstigen Dominanz Anfang der 2000er ist nichts mehr übrig. Doch davon träumt man bei der Scuderia. "Wir wollen in einen neuen Zyklus kommen, aber wir wissen, dass das sehr schwierig ist mit der starken Konkurrenz", sagt Binotto und bittet um Ruhe.

"Wir brauchen Geduld, das kann man nicht auf einmal erreichen. Aber wir pushen sehr hart", betont er.

Mit Bildmaterial von circuitpics.de.

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