Mavs-Aufholjagd zu spät - Kleber mit Double-Double

Patrick Hauser
Sport1

Die Dallas Mavericks haben trotz der Rückkehr von Luka Doncic in der NBA eine Niederlage hinnehmen müssen.

Bei den Chicago Bulls unterlagen die Mavs mit 107:109 und kassierten ihre 25. Saison-Pleite.

Dabei hatten die Mavs nach einer Zehn-Punkte-Halbzeitführung und einem mit 17:33 verlorenen dritten Viertel eine Aufholjagd gestartet. 18 Sekunden vor Schluss brachte Maxi Kleber die Mavs durch einen Dunk auf 101:107 heran, zwei Dreier von Dorian Finney-Smith später war es plötzlich nur noch ein Punkt Rückstand. (SERVICE: NBA-Tabelle)

Scrollen, um mit dem Inhalt fortzufahren
Anzeige


Wendell Carter verwandelte 2,6 Sekunden vor Schluss jedoch einen Freiwurf nach Foul von Doncic zum Endstand, der Slowene traf den anschließenden Buzzer-Beater nicht.

"Ich musste diesen Wurf machen. Ich wollte ihn machen, aber ich habe ihn nicht verwandelt", erklärte der enttäuschte Doncic.

Jetzt aktuelle NBA-Fanartikel kaufen - hier geht's zum Shop | ANZEIGE

Kleber startet und schafft Double-Double

Die Mavs schonten wie erwartet den zuletzt überragenden Kristaps Porzingis, auch Seth Curry (Rücken) kam nicht zum Einsatz. Dafür spielte Doncic nach seinen Daumenproblemen wieder und kam am Ende auf 23 Punkte und neun Assists. Bester Werfer der Partie war Teamkollege Tim Hardaway Jr. Maxi Kleber kam diesmal in der Startformation zum Einsatz und schaffte mit 13 Punkten und zehn Rebounds ein Double-Double. (SERVICE: Ergebnisse und Spielplan)

"Das dritte Viertel war entscheidend für die Niederlage. Sie sind mit großer Intensität aus der Umkleide gekommen und wir haben nicht geantwortet", meinte Mavs-Coach Rick Carlisle. 


DAZN gratis testen und die NBA live & auf Abruf erleben | ANZEIGE

Das beste Team der NBA enttäuschte derweil. Im zweiten Spiel nacheinander erzielten die Milwaukee Bucks weniger als 95 Punkte, beim 89:105 gegen die Miami Heat blieb auch Topstar Giannis Antetokounmpo (13 Punkte, 15 Rebounds) unter seinen Möglichkeiten.

Vorkehrungen gegen Coronavirus

Unterdessen sollen die Teams von der Liga einen konkreten Maßnahmenkatalog zum Schutz der Spieler vor dem Coronavirus erhalten haben. Nach Angaben von ESPN sollen die Akteure unter anderem mit den Fäusten abklatschen anstatt Hände zu schütteln und erst einmal keine Autogramme mehr schreiben. Die NBA folgt damit den bereits in zahlreichen anderen Sportarten getroffenen Schutzvorkehrungen. 

Lesen Sie auch