Mavs siegen nach Aufholjagd

Kai Hartwig
Sport1

Die Dallas Mavericks sind zurück in der Spur. Nach zwei Niederlagen in Serie konnte das Team aus Texas gegen die Philadelphia 76ers einen 109:91 (41:50)-Sieg feiern. 


Dabei hatten die Mavs zu Beginn der Partie ordentlich zu kämpfen. Philadelphia erspielte sich im ersten Viertel einen Vorsprung und hatte den dann kurz vor dem Ende der ersten Halbzeit auf zwölf Punkte ausgebaut. 

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Dank eines Dreiers von Dorian Finney-Smith ging es aus Dallas-Sicht mit nur neun Punkten Rückstand in die Pause.

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Aus dieser kamen die Mavericks dann wie verwandelt. Innerhalb von den ersten vier Minuten des dritten Viertels gelang der Ausgleich, den Superstar Luka Doncic mit drei verwandelten Freiwürfen besorgte. 

Nun dominierten die Texaner das Spiel. Sechs Punkte des starken Centers Dwight Powell, der am Ende auf ein Double-Double kam (19 Punkte, zwölf Rebounds), sowie ein Dreier von Maxi Kleber brachten den Mavs eine komfortable Führung ein.

Starke Teamleistung der Mavs

Mit einem Sieben-Punkte-Polster ging Dallas, das wie zuletzt ohne den am Knie verletzten Kristaps Porzingis auskommen musste, in das letzte Viertel. Dort ließen die Mavericks dann nichts mehr anbrennen. Auch die starke Teamleistung garantierte den Sieg gegen die 76ers, neben Center Powell legte auch Doncic ein Double-Double mit 19 Punkten und zwölf Assists hin. 

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Allerdings hatte der Slowene mit einer miserablen Wurfquote aus dem Feld (vier von 15) zu kämpfen, zeigte sich sich aber sicher von der Freiwurflinie (zehn von zwölf).

Kleber erzielte zehn Punkte, Finney-Smith 16, Tim Hardaway Jr. zwölf - damit punktete die gesamte Starting Five zweistellig. Zudem steuerte Center-Riese Boban Marjanovic von der Bank kommend 12 Zähler bei.   


Den Schlüsselmoment im Spiel sah 76ers-Forward Tobias Harris allerdings auch im schwachen dritten Spielabschnitt der Gäste, wo Philadelphia nur 24% (fünf von 21) der Würfe traf.

"Das Spiel hat sich im dritten Viertel gedreht", sagte Harris nach der Partie, "Im ganzen Spiel hatten wir freie Würfe. Im dritten Viertel haben wir sie reihenweise vergeben." 

Der Sixers-Star selbst kam ebenso auf ein Double-Double (20 Punkten, zehn Rebounds) wie Teamkollege Ben Simmons (elf Punkte, elf Assists).  

    

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